Saturday, 18. May 2013
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21. June 11 , 12:40

Dream Dinner im Maikhao Dream Restaurant - Serie: Tolle Tage in Thailand (Teil 5)

Kategorie: Reise, Fernreise
Phang Nga, Natai Beach/Thailand (Weltexpress) - Die Welt ist klein oder Das Kleine-Welt-Phänomen können wir bestätigen, denn kaum liegen wir, also ich, der Autor, und mein Lieblingsfotograf, also Stefan, nach einem Tag Jetlag nicht mehr am Boden sondern am endlosen Strand der Natai Beach, tauchen wie aus der Andamanen See direkt vor uns unbekannte Gesichter auf. Reisejournalisten! Deutsche Reisejournalisten!

Reisejournalisten aus Deutschland genießen im Restaurant des Maikhao Dream ein tolles thailändisches Dinner bei Sonnenuntergang unter Palmen.

Weil jeder Mensch auf der Welt mit jedem anderen über eine überraschend kurze Kette von Bekanntschaftsbeziehungen verbunden ist, ist diese Kette bei Kollegen noch kleiner. Wir tauschen uns aus, tratschen über diese und jene, stellen fest, daß wir die alle kennen, mehr oder minder, und kommen uns nach und nach näher. Kollegial!

Was für ein Vergnügen aber auch an einem der weitgehend immer noch unberührtesten Strände Thailands mit herrlichen Bademöglichkeiten - nebenbei bemerkt - auch für Frauen.

Natai Beach! Merken Sie sich diesen Namen und den von Stanley Milgram so dolle wie wir uns gewünscht hätten, daß die lieben Kollegen sich doch in seinem berühmtesten Experiment, dem Milgram-Experiment, ins Sartre`sche Nichts aufgelöst hätten wie die Spirits parapsychologischer Versuchsanordnungen.

Stattdessen aalen sich nun nackte Existenzen neben uns in der sengenden Sonne der Andamanen See, tauchen mit uns ein in azurblaue Wasser und schlürfen einen farben- wie fruchtfrohen Cocktail nach dem anderen. Nicht lange dauert es, da bietet dieser, unser holde Haufen für Uneingeweihte - also Ureinwohner - die tropische Variante eines Teutonengrills in Thailand. "Darf man das schreiben?", frage ich meinen Chefredakteur. "Das muß man schreiben!", entgegnet er.

Angeheitert kulminieren gute Laune, Leichtigkeit des Seins und Lust auf Sinnliches zur Verabredung wider besseren Wissens. Wie das im Urlaub so ist wenn man auf Verwandte, Bekannt und Kollegen trifft, verabreden wir uns zum Essen. "Dinner mit dem Direktor", sagt der Berliner, und wir seien eingeladen, ergänzt der Hamburger.

Jetzt kleiden wir uns ein und gleich geht`s los ins paradiesische, unter Palmen, direkt am Strand, mit Meerblick also, gelegene Restaurant des Maikhao Dream Resort und Spa. Nach dem Dinner melden wir uns wieder und berichten!

Wie das so ist, kommen Deutsche auch im Ausland pünktlich. Doch der Direktor, ein Thai, ist schon da, begrüßt uns mit seiner Crew, die uns gekühlte Getränke in der Firefly Bar reicht, herzlich. Wir talken small. Wer trinkt und als Genießer schweigt, läßt die 360 Grad-Aussicht nicht spurlos an sich vorbei. 360 Grad? Das Maikhao Dream liegt doch nicht auf einer einsamen Insel inmitten der Andamanen See! Richtig, aber landeinwärts stehen leckere Thailänderinnen und -länder. Die lächeln und wir lächeln und die lächeln und wir lächeln bis uns der Direktor, offensichtlich hungriger als wir, eine Etage tiefer ins Natai Restaurant bittet.

Wir verabschieden uns als Letzte an der Bar, von den Bardamen (wie immer, d.I.d.t.*) und nehmen ein Stockwerk tiefer Platz mit leerer Plautze, die, zuvor von Vielfliegerkost gepiesackt und halbleer, nun randvoll gefüllt werden möchte. Als Aperitif und Ansprache den Appetit nur noch steigern, endlich das Essen aufgetischt wird, sehen und wissen wir: Das kriegen wir hin!

Infos:

Maikhao Dream Resort & Spa, Natai, Phang Nga, 4013 Moo 6, Kok Klo, Takuathung, Phang Nga, Thailand 82140, Telefon: 0066 (0)76401301, Email: natai@maikhaodream.com, Website: www.maikhaodream.com

Anmerkung:

* Das Kürzel d.I.d.t. steht unter Eingeweihten für "der Idiot, der tippt". Weil Online-Journalisten entweder in Echtzeit, also in Form einer Direktberichterstattung, oder zumindest ziemlich zeitnah informieren, ist bei dieser Art der elektronischen Berichterstattung derjenige, der tippt, auch derjenige, der weniger Wein trinken darf. Damit die Lohnschreiberei am nächsten Morgen noch flüssig von der Feder geht. Wie man so sagt. Und so sagt man!

Von: Horst-Udo Schneyder und Stefan Pribnow

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