Friday, 24. May 2013
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04. January 12 , 10:54

Der Rooster ist gerupft oder Berliner Eisbären besiegen Iserlohner Hühnerhaufen mit 5:2

Kategorie: Sport, Aktuell, Wintersport
Berlin (Weltexpress) - Beim Meister aus Berlin war für die Hühnerherren aus Iserlohn nichts zu holen. Das mußte auch der Obergockel im Gallusstall neidlos anerkennen. Doug Mason, Trainer der Iserlohn Roosters erklärte, daß seine Eishockeyspieler nicht bereit gewesen seien, körperlich und vom Kopfe her "bei der besten Mannschaft der DEL zu bestehen".

Doug Mason, Trainer der Iserlohn Roosters. ©

Am Dienstagabend bezwangen die Berliner Eisbären in der Mehrzweckhalle an der Spree den Gast von der Lenne mit 5:2 (2:1, 1:1, 2:0).

Im ersten Spiel des neuen Jahres legten die Eisbären los wie die Eisenbahner. Florian Busch tauchte vor Sébastien Caron auf, der glänzend parierte. Dann folgte eine Kombination der Gebrüder Braun, Tyson Mulock und Sven Felski, der für die Führung sorgte (2.). Keine Minute gelang dem IEC der Ausgleich. Robert Hock holte sich die Scheibe hinter dem Tor von Robert Zepp, paßte auf Dave Spina, der nicht lange fackelte und vollendete.

Eine Minute vor dem Ende des ersten Drittels tanzte Felski auf dem Eis, kurve um Verteidiger und Torhüter und traf ins leere Tor zur erneuten Führung für die Eisbären. 13.800 Zuschauer tanzten auf den Tribünen der hohen Halle. Zuvor zeigte jedoch Caron im Kasten seine Klasse und hielt vor allem Hundertprozentige von Barry Tallackson und Julian Talbot.

Das zweite Drittel ging der Meister beschaulicher an. Dann gab Baxmanns zu Talbot. Tor. Schiedsrichter Florian Zehetleitner saß sich den Treffer im TV noch einmal an und bestätigte. Sekunden vorm zweiten Pausentee bewies Spina, daß er Spinat gegessen hatte. In Unterzahl verkürzte der Kufenkurver nach guter Vorarbeit von Michael Wolf zum 3:2.

Das begnadete Publikum hatte zum letzten Drittel noch nicht richtg Platz genommen, da erhöhte Laurin Braun auf 4:2. Anschließend brauchte niemand aufzustehen, denn auf dem Eis passierte nicht mehr viel, was einem von den Sitzen hätte hochreißen können. Als die ersten Zuschauer die Halle verließen, ging auch der Hüter des Hühnertores. Sie alle verpaßten den Schuß von Darin Olver ins leere Tor. Zum Endstand von 5:2 steuerten trotz zahlreicher wie namhafter Ausfälle beim Meister somit alle Reihen der Berliner bei. Don Jackson und Vince Malerte sahen sehr ehrgeizige und vor allem gute junge Spieler, die den verletzten Leistungsträgern, die von einer der Logen aus zusahen, offensichtlich nicht freiwillig weichen wollen.

Wer will, sieht diesen "kleinen" Eisbären zu, wie sie am Freitag, den 6. Januar 2012, ab 19.30 Uhr gegen Ausgburg spielen und liest anschließend im WELTEXPRESS, wie wir aus den Panthern Leoparden machen.

Von: Ralf-Rüdiger Okudera

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