Freitag, 25.07.2008

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LESERBRIEFE
 

Leserbriefe sind keine redaktionellen Meinungsäußerungen. Die Redaktion behält sich vor, Briefe zu kürzen oder auch nicht zu veröffentlichen. Leserbriefe müssen mit dem vollen Namen, der Adresse und auch der Email - Adresse des Verfassers gezeichnet sein, um veröffentlicht werden zu können.
Wer mit Autoren und Lesern diskutieren möchte, der kann dies in unserem Forum tun.

 
Leserbrief vom 2008-07-12 zum Artikel "Ein Jüngling liebt ein Mädchen ..."

von Vera Glaser (bluewin.ch)


Welch schöner Bericht. Ich lese das gerade und wohne nicht weit weg. Aber die Vorstellungen sind wohl ausverkauft? Aber in der neuen Saison werde ich mir Opernkarten besorgen. Dann will ich auch die pschologischen *Tricks*, von denen Sie bei dieser *Carmen* sprechen, verfolgen.
Ich danke sehr für diesen Artikel. Er war ein grosser Gewinn.
Freundliche Grüsse Vera Glaser

Leserbrief vom 2008-07-08 zum Artikel "Ein fast hypnotischer Blickfang "

von Horst Fuhr


Liebe Autorinnen, ich habe wirklich sehr gelacht über Ihren Test mit dem Testwagen. Klingt gut. Aber mehr als das Auto interessieren mich solche Autorinnen. Ist mir schon klar, mit denen gibt es keinen Test. Aber, wann lese ich wieder etwas?
Ihr Horst Fuhr

Leserbrief vom 2008-07-07 zum Artikel "Hitler is coming home"

von Dave (glamorf@gmail.com)


Naja, dem Adolf hat gleich am Samstag ein Verkaterter die Rübe runtergehauen nach einer Wette.
Jetzt ist der Führerbunker also vakant.
Wir Medienvertreter hatten alle schon am Freitag die Gelegenheit, uns den Wächsernen zu nähern. Ausgerechnet Hitler hab ich verpaßt in der Eile.
Ich mochte Clooney, aber finde, daß man den Scientologen Tom Cruise nicht hätte aufstellen müssen. John Cleese oder meinetwegen Götz George hätten gut gepaßt.
Bei Jauch auf dem Stuhl gewann ich 32.000 € und probierte bei Michael Jackson den Moonwalk, als ich mich unbeobachtet glaubte. Frau Merkel wirkte arg verjüngt aber die Mähne von Marx macht was her. Wirklich in die Geschichte taucht man nicht ein, das ist wahr, aber man kann sich zu Freud auf die Couch setzen oder zu Madonna. Eine geschminkte Schauspielerin posierte neben Justin Timberlake und stand lange genauso still da wie die Figuren. Huch, ein Schreck!
Nur die Tattoos auf den Filmstars sehen aus wie mit Kugelschreiber gemalt.
Das ganze Kabinett wird garaniert zur reinen Geldmaschine, auch ohne den Österreicher im Keller. Das Volk und die Touristen werden mit den Füßen entscheiden.
Wirklich harte Arbeit ist es, ganztägig Abdrücke von Besucherhänden zu machen und dabei eine Musikschleife zu hören. Diesen Damen gilt mein Respekt.

Leserbrief vom 2008-07-05 zum Artikel "Mehr als des Gedankens Bläße"

von Horst Fahr


Das haben Sie aber toll hinbekommen, Frau Schulmerich. In einem Artikel habe ich eine Ahnung von hundert Jahren Rußland und Sowjetunion bekommen. Das meine ich nicht ironisch. Für mich ist das auch eine Aufklärung, die Sie betreiben. Das Thema Kunst im Osten lag mir fern. Nun ist es mir nahe.
Einen Dank und einen Gruß von Horst Fahr

Leserbrief vom 2008-07-05 zum Artikel "Hitler is coming home"

von Clara Fall


"Wir wollen die ganze deutsche Geschichte darstellen. Hitler weg zu lassen, wäre eine Lücke", sagte Natalie Ruoß von Madame Tussauds gestern, also am Freitag, in Berlin. Aha. Die ganze deutsche Geschichte! Offensichtlich kennt Frau Ruoß nur die neue deutsche Geschichte, denn unter der Rubrik "Geschichte und Politik" laufen folgende Figuren: Klaus Wowereit, Otto von Bismarck, Karl Marx, Sophie Scholl, Adolf Hitler, Walter Ulbricht, Konrad Adenauer, Willy Brandt, Erich Honecker, Helmut Schmit, Gerhard Schröder und Angela Merkel (Presseinfo Wachsfiguren, Stand 3.7.08). Ganz schön dürftig. Oder?

Leserbrief vom 2008-07-02 zum Artikel "Der gezügelte Strich und die neue Harmonie zwischen Cézanne und Feininger"

von kai morgen


welch wunderbare parisartikel. einer nach dem anderen. Das leistet keine andere mir bekannte zeitung. den ball werde ich aufnehmen und hinfahren. weiter so. ihr kai morgen

Leserbrief vom 2008-06-25 zum Artikel "Und am Ende sind es dann doch wieder die Männer ..."

von Karin Kauner


Allerhand, was ich da gerade durch Zufall lese. Aber überraschen kann mich das nicht. Ich bin im Sport zu Hause und da sind die Männer die, die große Reden schwingen, alle Posten besetzen und die Frauen die, die beim geselligen Zusammensein dann die Happen und Salate vorbereiten. Da können die Frauen im Sport noch so gut sein. Für Posten kommen sie (noch) nicht in Frage. Das könnte man nur von oben in eine andere Richtung bringen. Aber da sitzen ja nur die Männer und es fehlen diejenigen Männer, die nun gezielt Frauen in den Verbände fördern.
Gut, daß das bei Ihnen kommentiert wird.
Karin Kauner

Leserbrief vom 2008-06-18 zum Artikel "Freiheit als Einheit"

von Max T. aus B.


Herr Herles, bitte klären Sie mich auf! Was ist an der Linkspartei sozialistisch? Besser noch: Was war an der DDR sozialistisch? Und was hat das eine, also die Linkspartei, mit dem anderen, also die DDR, zu tun? Wen meinen Sie mit "Erben der SED"? Etwa Oskar Lafontaine? Und was hat der geerbt?

Leserbrief vom 2008-06-04 zum Artikel "Den Geist, den er rief, wurde er nicht wieder los"

von Richard Menge


Welch wunderbarer Artikel. Danke. Ja, so sind sie, die Frankfurter. Geld und Zurechtkommen. Und so tun, als ob man die weite Welt sei, dabei herrscht Mief. Bitte weiter solche Artikel!
Richard Menge

Leserbrief vom 2008-04-28 zum Artikel "Inzest nach wie vor gesetzeswidrig"

von Roli (romulee@yahoo.de)


Bravo Herr Montag, verharmlosen sie Inzest nur weiter. Sie sollten sich dabei schämen. Wissen sie welcher Seelenmord und Vertrauensbruch bei Opfern dabei zustande kommt. Ausgerechnet Sie und dazu noch Mann, bagatellisieren und haben doch keine Ahnung. Sprechen sie mit Denen welche missbraucht wurden, anstatt dieses Verbrechen zu als solches zu hinterfragen.

Leserbrief vom 2008-04-14 zum Artikel "Ein ereignisreicher Abend oder sollten wir Skandal sagen?"

von Giovanni Meier


Ich habe soeben durch Zufall den Artikel gelesen, der mich genauso fasziniert, wie die Leserbriefe. Ich lebe in Wien und werde mich nach den Autoren erkundigen und die Werke lesen. Was ich bekomme auf Italienisch, das andere auf Deutsch. Ich bin sauer, dass man in Italien sie nicht auf Italienisch lesen kann. Meiner italienischen Mutter darf ich das nicht sagen, auch nichts vom Verhalten des Institutsleiters aus Frankfurt. Sie wollte ihn dann beschimpfen. Demokratie und 21. Jahrhundert. Man glaubt es nicht. Danke zum Artikel.
Giovanni Meier

Leserbrief vom 2008-04-11 zum Artikel "Kritik an Herzogs Warnung vor «Rentner-Demokratie»"

von rubo (rb-380523@versanet.de)


Schäbig von Herrn Herzog, statt sachlicher Diskussion sich vorgegebenen Mainstreams zum Generationenkonflikt anzuschließen. Er würde seiner Intelligenz eher Genüge tun, wenn er auf den Zusammenhang zwischen steigender Staatsquote und Bankverzockereien durch blindes Vertrauen in US-amerikanische Gelddruckmaschinen hinweisen würde. Aber so viel Selbstbewußtsein oder Realitätssinn hat wohl kein installierter Politiker - sonst wäre er nicht installiert worden!

Leserbrief vom 2008-04-10 zum Artikel "„Nicht du! Du!!!“"

von Emine (eminearslaner@gmail.com )


Ich danke Ihnen, Herr Averny,
Artikel wäre viel schöner, wenn Sie auch mal Uiguren nennen würden. Es gibt in China ausser tibetanischen Volk noch einer Minderheit mit einer eigenen Identität: die Uiguren. Peking unterdrückt die Uiguren seit Jahren. Es gibt heftige Straßenkämpfen in der Wüstenstadt Khotan. Das muslimische Volk fühlt sich in seinem Glauben unterdrückt.

Leserbrief vom 2008-04-09 zum Artikel "Ein ereignisreicher Abend oder sollten wir Skandal sagen?"

von Heike Maschke


Danke! Ich verschlinge gerade Imprimatur von Monaldi und Sorti. Wunderbar. Der Herr weiss nicht, was er tut.
Danke also.
H.M.

Leserbrief vom 2008-04-08 zum Artikel "`Die Palästinensische Autonomiebehörde von Abu Mazen ist zum Tode verurteilt`"

von Andreas Friedrich (AndreasFriedrich@aol.com)


Mit der Überschrift des Beitrages gehe ich nicht konform, wohl aber mit den Inhalten.
Es wäre das beste, die PA würde sich auflösen und Mahmud Abbas zurücktreten. Abbas hat bis auf die Tatsache, dass sowohl der Gaza als auch die Westbank ein einziges Freiluftgefängnis (Westbank dazu ein nicht lebensfähiger Flickenteppich) geworden sind, rein garnichts erreicht.
Was kann Abu Mazen nun noch erreichen? Nichts!

Leserbrief vom 2008-04-08 zum Artikel "„Nicht du! Du!!!“"

von Mahmood (zainmahmood@hotmail.de)


Sehr geehrter Herr Averny,
Sie haben die Ungerechtigkeit und die Doppelmoral auf diesen Planeten gut erkannt. Sie haben meine volle Zustimmung.
Mit freundlichen Grüßen

Leserbrief vom 2008-04-04 zum Artikel "Dann fragen Sie bei Volkswagen in Wolfsburg nach"

von Peter Waldschmidt (psw-pressea@web.de)


Was kann man daraus lernen? Dass sich Geschichte wiederholt: 1936 Berlin, heute Peking. Und - immer wieder - Unternehmen, die ihre Absatz- und PR-Chancen wittern. Was sind dagegen schon Menschenrechte?! Wenn dann auch noch gedroht wird, Sportler auszuschließen wegen Ansichten, die sowohl Gastgebern als auch Veranstaltern nicht schmecken, dann sollte man so eine verlogene (Welt-)Veranstaltung gleich ganz absagen. Aber da fehlt es an der nötigen weltweiten Solidarität. Also, wie sagt man in Mecklenburg-Vorpommern: Allen blifft bien Ollen (auf Hochdeutsch: Alles bleibt beim Alten)!

Leserbrief vom 2008-04-04 zum Artikel "Tausende von Uhren und Edelsteine dazu!"

von Tina Turmer


Ich habe den Artikel über die Messe gelesen und finde ihn sehr interessant. Das Plädoyer für die Sprache ist toll. Ich bin total einverstanden. Englisch ist nicht nur eine "Lingua Franca", Englisch ist auch eine "Manie" geworden. Die Franzosen sind die einzigen, die mit allen Mitteln ihre Muttersprache zu verteidigen versuchen und den Wortschatz erweitern auch in Bereichen, wo man bisher nur englische Worte hatte, damit sie französiche Wörter benutzen können. Der Artikel ist sehr wichtig und richtig für die Schweiz. In einem Land, wo die Einwohner verschiedene Muttersprachen haben, sollte man wissen, wie wichtig das Thema "Sprache" ist.
Tina Turmer

Leserbrief vom 2008-04-04 zum Artikel "Ein ereignisreicher Abend oder sollten wir Skandal sagen?"

von Rossella


Ich bin Italienerin und war auch bei dei Lesung. Niemand hat verstanden, warum Herr Di Pretoro so reagiert hat. Es gab keinen Grund. Die Lesung war interessant gewesen, Tiziano Scarpa sehr freundlich, und die Frage kam sehr gut in einem Abend, wo man ueber Literatur sprach. Ich glaube, der Leiter des IIC Frankfurt sollte diesen Artikel lesen uns uns sein Verhalten erklaeren, wenn es eine Erklaerung gibt.
Das Italienische Kultur Institut sollte ein Ort der freien Austausch sein, wo man sich an die italienische Kultur naehern kann, und die italienische Kultur hat viel mehr zu bieten, als so was. Das IIC Frankfurt hat in April ein Festival der Frauen- Gegenwartsliteratur organisiert. Ich moechte vorschlagen, an den Lesungen mit italinischen Scriftstellerinnen teilzunehmen und ihnen laut die Frage zu stellen: Gibt es in Italien eine Zensur? Diese ist die wichtigste Frage.

Leserbrief vom 2008-04-03 zum Artikel "Gesund und munter für die Sommerzeit"

von Gerd Kohnen (gerkohn@freenet.de)


Hallo, ich finde die Reihe erstaunlich. Sie geht in die Tiefe, aber ist gut zu verstehen. Können Sie nicht auch einen Überblick über Ayurvedabehandlungen in Deutschland bringen? Danke, Gerd Kohnen

Leserbrief vom 2008-04-03 zum Artikel "Ein ereignisreicher Abend oder sollten wir Skandal sagen?"

von Heinrich Hahn


Werte Redaktion,
das kann man kaum glauben, was man da mit eigenen Augen liest. Wie ist das möglich? In Italien, aber auch bei uns. Schlechte Gastfreundschaft, Herr Di Pretoro. So benimmt man sich nicht in Deutschland.
Heinrich Hahn

Leserbrief vom 2008-04-02 zum Artikel "Ein ereignisreicher Abend oder sollten wir Skandal sagen?"

von Otto Möller (ottomoeller@t-online.de)


Guten Tag die Damen und Herrren,
ich bin ein Leser und will mich einschalten, da auch Männer lesen. Ich bin ein Fan der historischen Kriminalromane um Atto Melani von den Italienern Rita Monaldi und Francesco Sorti. Das ist ja ein Skandal, was da in Frankfurt passiert ist. Wie kann man so etwas öffentlich sagen? Der Mann kennt sicher die Bücher und die Autoren nicht. Auf die kann Italien stolz sein. Habe selten so kluge, witzige und historisch überraschende Kriminalromane aus der Geschichte gelesen und warte gespannt auf die Fortsetzungen.
Wahrscheinlich kann dieser Herr gar nicht lesen, nicht auf Deutsch und in all den über 50 Sprachen, in die laut Info die Romane von Monaldi&Sorti übersetzt sind - denn auf Italienisch sind sie ja verboten, wogegen sich dieser Herr als Italiener wenden sollte, statt auf die Opfer noch draufzuhauen.
Peinlich für Italien, denn er ist ja offiziell in Deutschland tätig. Ich rate den Autoren, gegen ihn auf Rufmord zu klagen. Andererseits ist genauso gut, hier in Deutschland seine Meinung dazu zu sagen, wenn man es in Italien nicht kann.
Mein Tip: die Autoren lesen, Ihr
Otto Möller

Leserbrief vom 2008-04-02 zum Artikel "Ein moderner Arcimboldo? Oder ganz etwas anderes?"

von H.Köhler (Old.Fastfood@t-online.de)


Starker Artikel, werte Redaktion. Lese fast nie Kunst. Aber die Klopapierrollen fielen auch mir auf. Wollte wissen, was die da sollen. Und habe mir sogar das Vorbild des Künstlers angeschaut. Stark. Gibt es darüber Material, was dieser Bernard Pras alles macht, bis das Foto uns täuscht. Aber es täuscht gar nicht. Es erweckt den Anschein, den man sofort selbst durchschaut. Das gefällt mir. Wo kann ich über den Künstler mehr erfahren?
Dank und Gruss
H.Köhler

Leserbrief vom 2008-04-02 zum Artikel "Ein ereignisreicher Abend oder sollten wir Skandal sagen?"

von Sissi Voss (sissi.voss@t-online.de)


Das ist ja spannend, was Sie schreiben, liebe Frau Schulmerich, die ich Ihre Artikel noch aus der Vergangenheit schätze. Ich war länger im Ausland, Italien übrigens, und gerate gerade hinein in diesen Skandal. Nein, das überrascht mich gar nicht, wie dieser Herr Di Pretoro da agiert hat. Italienische Beamte im Ausland sind die Diener ihrer Herren im vorauseilenden Gehorsam! Dabei gibt es in Italien auch ganz andere Menschen, auch aufrechte Beamte. Sehr gut, dass Sie das veröffentlicht haben. Es sind nämlich nicht alle so. Hat denn niemand aus dem Publikum dagegen protestiert? Oder war das wie ein Paukenschlag, der jegliche Lust auf Meinungsäusserung erschlägt? Weiter so und dann erwarte ich eine Fortsetzung, denn dass in Deutschland so etwas nicht ungestraft gesagt werden kann, ist für mich selbstverständlich. Das ist ja Beleidigung und Rufmord und zynisch dazu. Jemanden mit der Mafia und Verbrecher zu vergleichen, weil sie die Wahrheit sagen, ist schon infam. Vor allem, wenn das ein Vertreter des Staates sagt, in dem die politische Wirtschaftsmacht oder wirtschaftliche Politikermacht Berlusconis den Druck der Bücher verhindert. Ich schliesse mich dem "Pfui" der ersten Leserbriefschreiberin an und der Forderung nach Entschudligung der zweiten.
Aufrichtig, Ihre Sissi Voss

Leserbrief vom 2008-04-02 zum Artikel "Ein ereignisreicher Abend oder sollten wir Skandal sagen?"

von Eva Günther (eva.guenther@gmx.de)


Hallo,
das Fragezeichen bei Skandal hätten Sie weglassen können. Das ist ein Skandal, was sich dieser Herr aus Frankfurt geleistet hat. Wir leben hier in demokratischen Verhältnissen und - nicht in Italien! Wir Deutsche sind aus unserer eigenen Geschichte heraus sehr empfindlich, was den Vorwurf von "Nestbeschmutzung" angeht. Wer so etwas zum Ausdruck bringt, hat etwas zu verbergen. Reicht der Arm von Berlusconi bis nach Frankfurt, der einst freien Reichsstadt und Stadt der Meinungsfreiheit und der Buchmesse. Berlusconi wird im Artikel nicht erwähnt, aber Mondadori gehört doch wie die gesamte italienische Presse und alle Verlage Berlusconi und wenn sie ihm nicht gehören, sind sie abhängig und ihm untertan. Das weiss auch ein italienischer Kulturamtsleiter und so erkläre ich mir diesen Skandal.
Er soll sich bei der Autorin und diesen italienischen Autoren, die ich nicht kannte, aber jetzt lesen werde, entschuldigen.
E.G.

Leserbrief vom 2008-04-01 zum Artikel "Ein ereignisreicher Abend oder sollten wir Skandal sagen?"

von Italienerin


Ich war auf selbige Lesung. Komme oft, weil italienische Kultur im Ausland wichtig für mich ist. War noch schlimmer, als Artikel sagt. War so peinlich und der Konsul war auch dabei. Habe mich geschämt für Di Pretoro und mich bei Journalistin für ihn entschuldigt.
Mehr leid tuen mir die beiden Autoren. Muß schrecklich sein, so beschimpft zu werden, weil man Wahrheit sagt. Pfui!
Weiß, daß zwei andere hier genauso denken, aber laut sagen ist schwer. Ärger. Bin froh über Artikel. Abend war schön, aber Di Pretoro hat kaputt gemacht.
Will jetzt Bücher Monaldi&Sorti lesen. Besser in Italienisch, aber gibt sie nicht in meiner Sprache. Pfui.

Leserbrief vom 2008-03-31 zum Artikel "Gesund und munter für die Sommerzeit"

von Sabine Kauscher


Danke, danke, für die umfassende Information, hat mir weitergeholfen und meine Fragen beantwortet. Aber wie beeinflußt denn nun die Sommerzeit die angegebenen Tageszeiten? Bin auf die Fortsetzung gespannt.
Ihre Sabine Kauscher

Leserbrief vom 2008-03-21 zum Artikel "Die Kaphadominanz und ihre Symptome und Störungen
Die Bioenergien der drei Doshas
"

von Albrecht Glitsch (albrecht.glitsch@bluewin.ch)


Grüezi,
da bin ich aber froh, dass ich endlich meinen Leserbrief abschicken kann, was seit mehreren Artikeln nicht ging. Stark sind sie, diese Ayurvedartikel, die mir meine Frau ausgedruckt hat, weil sie schon lange so etwas machen will - mit mir! Zuerst dachte ich, ich sei dieses Vata, dann Pitta, aber die Trägheit von Kapha kenne ich auch gut. Die Idee, das von den Trägern dieser Kennzeichen schreiben zu lassen, finde ich super. Außerdem witzig geschrieben und gelernt habe ich auch viel. Ich kannte Ihre Zeitung nicht, werde sie weiterempfehlen und warte auf die Fortsetzungen und wer die schreibt. Wir auf jeden Fall sind hochzufrieden und wollen das den Autoren gerne mit Dank sagen.
Die besten Ostergrüße von Albrecht Glitsch

Leserbrief vom 2008-03-20 zum Artikel "Tibets Schutzphilosophie: Von Dschingis Khans bis zur Volksrepublik China"

von Jo Schwarz (buntgrau@googlemail.com)


Zitat: "Heute ist es für jeden Chinesen möglich, weltweit zu reisen, eine fachliche Ausbildung auf internationalem Niveau auch im eigenen Land zu erhalten (aber auch, wenn gewollt, sich im Ausland ausbilden zu lassen), eine Wohnung, ein Haus oder ein Grundstück zu kaufen."
Diese Aussage ist komplett falsch, oder Angehörige der Minderheiten werden eben doch nicht als Chinesen angesehen. So ist es z.B. nicht für jeden Tibeter möglich, einen Pass zu erhalten um damit frei reisen oder Tibet verlassen zu können. Tibetische Guides bekommen nach und nach die Lizenzen entzogen und werden durch linientreue Chinesen ersetzt. Die Autorin scheint politisch geschult die Meinung der chinesischen Regierung zu vertreten, was auch andere Fehler in diesem Artikel deutlich machen.

Leserbrief vom 2008-03-20 zum Artikel "Tibets Schutzphilosophie: Von Dschingis Khans bis zur Volksrepublik China"

von Hermann Müller-Meier-Schulze für eine Freies Tibet


Wollen oder können Sie das nicht verstehen, Frau Yang, daß wir Tibeter frei und unabhängig sein wollen? Warum foltern uns ihre roten Diktatoren? Warum unterdrückt ihr kommunistisches Regime Tibet? Lassen Sie doch das tibetische Volk abstimmen, ob es weiter von Peking "beschützt" werden möchte! Doch in Peking und auf der ganzen Welt wissen die Menschen die Antwort und deswegen darf es keine freien Wahlen geben. Deswegen wird die tibetische Kultur ausgerottet. Die neue Eisenbahn bringt nur noch mehr Siedler, die Familien der chinesischen Bürokraten und Soldaten, die Tibet unterdrücken mit Folter und Mord. China soll Schutzmacht für Tibet sein? Die Frage ist doch: Wer schützt Tibet vor China?!

Leserbrief vom 2008-03-18 zum Artikel "Ackermann ruft nach dem Staat"

von Manfred Schröder (manfred.schroeder@weltexpress.info)


Wir wollen nur die Meldung unserer eigenen Zeitung bestätigen und den Hintergrund schildern. Am gestrigen Abend fand im Hotel Frankfurter Hof in der Mainstadt eine Podiumsdiskussion statt anläßlich des Schweizer Auftrittes - ICON Roadshow - im Rahmen der UEFA Euro 2008. Das Thema hieß "Globale Finanzmärkte - wie weiter?" Das Grußwort sprach Bundesrätin Doris Seuthard, Mitglied der Schweizer Bundesregierung. Das Podium war hochbesetzt mit Jean-Pierre Roth, Präsident des Direktoriums der Schweierischen Nationalbank, Jacques Rossier, Associè du Holding Privé, Urs Rüesegger, Group CEO,Prof. Dr. Heinz Zimmermann, Odrdinarius für Finanzmarkttheorie, Universität Basel, und eben Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank. Wortwörtlich sagte Ackermann, daß gegenwärtig "die Wurzeln des Übels der amerikanische Immobilienmart sei", daß wir "alle weniger verstehen, als wir glaubten", und daß er "keinen Glauben mehr an die Selbstheilungskräfte des Marktes" habe und von daher "gemeinsame Aktionen von Regierungen, Zentralbanken und Banken nötig" sind, damit das Vertrauen in die globalen Finanzmärkte wiederhergestellt werde. Dieses Eingeständnis war eine Sensation und wurde von den Anwesenden auch so empfunden. Manfred Schröder

Leserbrief vom 2008-03-09 zum Artikel "Kurzporträt: Die Darmstädter SPD-Politikerin Dagmar Metzger"

von Walter Otto (otcom@web.de)


Sehr geehrte Frau Metzger,
die Art und Weise, wie und wann Sie Ihre Entscheidung in die Öffentlichkeit getragen haben, verdient absoluten Respekt. Im Gegensatz zur Möchtegern-Ministerpräsidentin tragen Sie erheblich zur Glaubwürdigkeit von Politikern bei; herzlichen Dank auch im Namen meiner Familie.
Bleiben Sie stark!
Mit freundlichem Gruß
W. Otto

Leserbrief vom 2008-03-08 zum Artikel "Kurzporträt: Die Darmstädter SPD-Politikerin Dagmar Metzger"

von Reinhard Lippke (lippke@reales-lebendiges-training.de)


Respekt vor dieser Frau. Sie steht zu Ihren vor der Wahl getroffenen Aussagen. Sie dafür zu verurteilen zeigt doch, welches Niveau unsere "Volksvertreter" inzwischen erreicht haben. Macht geht über alles!!! Wenn Frau Metzger sich für eine Zusammenarbeit mit den Linken ausgesprochen hätte, wäre sie nicht gewählt worden. Dies gilt ebenso für alle anderen Kandidaten der hessischen SPD. Aber was interessiert unsere Politiker ihr Geschwätz von gestern.

Leserbrief vom 2008-03-03 zum Artikel "Der Pokal als Chance"

von Peter Hausmann (altrocker@web.de)


Das ist ein sehr gelungener Artikel, der das, was den BVB seit Jahren ausmacht (positiv wie negativ) gut wiedergibt. Auch ich glaube, dass der BVB durch den DFB-Pokal-Sieg eine neue Ära beginnen kann, wenn alles stimmt.

Leserbrief vom 2008-03-03 zum Artikel "Besessen vom japanischen Manga und Animé in Frankfurt"

von Nicolai Jürgens (nicolai-bockelmann@web.de)


Liebe Romana Reich,
claro, und die Ausstellung ist toll, wie Sie es sagen, ich finde Sie bezaubernd.
Nur weiter so!
Hochachtungsvoll
Ihr Nicolai Jürgens

Leserbrief vom 2008-03-03 zum Artikel "Diego macht sich unbeliebt"

von Eintrach-Klopper machen sich unbeliebt, findet auch Juri Löw


Bundestrainer Juri Löw meint, daß es in der Bundesliga insgesamt zu viele unnötige Fouls gebe: «Häufig habe ich das Gefühl, dass der Defensivspieler gar nicht den Ball erobern will, sondern die Unterbindung des Angriffs sein einziges Ziel ist.» An die Nationalspieler stellt er höhere Ansprüche, Philipp Lahm und Per Mertesacker seien positive Beispiele. Frankfurter erwähnte er nicht. Lahm habe in der gesamten Saison erst fünfmal Foul gespielt, bei Mertesacker haben die DFB-Trainer nur aller 123 Minuten ein Foul registriert.
In diesem Zusammenhang bricht Löw auch eine Lanze für Bundesliga- Spieler wie Diego oder Gomez, die sich zuletzt nicht regelkonform gegen ständige Attacken ihrer Gegenspieler gewehrt hatten. Diego sah in Frankfurt Rot, seine foulenden Gegenspieler nicht einmal Gelb. Der Bremer Diego beispielsweise werde ständig am Trikot gezogen, gehalten und in die Beine gegangen, meint dazu Löw. «Das ist nicht im Sinne eines Offensivspielers. Und es ist auch nicht im Sinne des Zuschauers, wenn das Spiel permanent durch Fouls unterbrochen wird», betonte der Nationaltrainer. Vielleicht sollte der Eintracht-Trainer saubere Abwehrarbeit betonen, statt Zerstörung der Gegner und dessen flüssigem Spiel.

Leserbrief vom 2008-02-26 zum Artikel "Diego macht sich unbeliebt"

von Die Jagd auf Diego


Die Umstände, die zum Platzverweis von Diego geführt haben, machen uns traurig und hilflos. Die Rote Karte kann der Schiri geben, muss er aber nicht. Schon zum zweiten Mal in dieser Saison ist Diego im wahrsten Sinne des Wortes vom Platz getreten worden. Das erste Mal haben die Dortmunder Spieler bei unserem 0:3 Jagd auf Diego gemacht, ohne dass der Schiri entscheidend eingriff. Thomas Schaaf nahm Diego zur Halbzeit vom Platz, um ihn vor sich selbst zu schützen, aber auch vor der Verletzungsgefahr.
In Frankfurt war die Situation scheinbar anders. Auch hier wurde Diego schon in den ersten 20 Minuten mindestens zehn Mal gefoult. Aber Schiri Fleischer pfiff die meisten Fouls und gab Frankfurter Spielern auch die Gelbe Karte. Dabei war bei den Frankfurter Spielern eine Systematik zu erkennen gewesen, nach dem Motto: Jetzt attackierst du Diego, ich habe es schon getan.
Ich behaupte damit, dass die Frankfurter planmäßig das Spiel von Diego im wahrsten Sinne des Wortes zerstören wollten. Hinzu kam, dass ständig Druck von der Bank ausgeübt wurde. Bei jedem Pfiff für Diego sprang die Frankfurter Bank auf und protestierte. Hinzu kam, dass jede Ballberührung von Diego vom Frankfurter Publikum mit einem gellenden Pfeifkonzert begleitet wurde. Diesem Druck hielt Dr. Fleischer nicht stand. Dem Platzverweis ging eine erneute Dreifach-Attacke von Kyrgiakos voraus, die dann anschließend mit der Verbal-Entgleisung "Fuck you" begleitet wurde. Erst dann macht Diego diesen - allerdings für mich auch spielentscheidenden - Fehler.
Ein mutiger und konsequenter Schiedsrichter hätte es bei Würdigung dieser Umstände bei einer Gelben Karte belassen.

Leserbrief vom 2008-02-25 zum Artikel "Diego macht sich unbeliebt"

von Ein Leser der Kreiszeitung


In der "Bremer" Kreiszeitung schreibt Arne Flügge u.a.: "Diego wird wie Freiwild behandelt", schimpfte Nationalspieler Tim Borowski: "Er wird permanent festgehalten und getreten. Jetzt wurde er auch noch übelst beschimpft. Irgendwann rastet man da aus."
Nach einem Foul von Kyrgiakos an Diego in der 40. Minute hatte sich der Bremer gerade wieder aufgerappelt, als er vom Griechen angepöbelt wurde. "Er sagte zu mir ,stand up, fuck you’, obwohl ich gar nicht reklamiert hatte", erklärte Diego: "Dann habe ich die Nerven verloren." Der Brasilianer verpasste Kyrgiakos einen Rammstoß mit der Schulter, woraufhin der griechische Koloss (1,93 m/88 kg) spektakulär durch die Luft flog. "Er hat sich so theatralisch fallen gelassen, als ob er sterben würde", berichtete Diego. Der Brasilianer behauptete, "die ganze Zeit von Kyrgiakos provoziert" worden zu sein. "Normalerweise komme ich gut mit solchen Dingen klar. Normalerweise sind die Gegenspieler hart aber fair. Diesmal war das nicht der Fall", erklärte der 22-Jährige: "Ich hatte meine Nerven nicht im Griff. Da bin ich durchgedreht, ich bin schließlich auch kein Heiliger."
Schiedsrichter Dr. Helmut Fleischer (Sigmertshausen) hatte die Szene nur aus dem Augenwinkel heraus beobachtet. "Mein Assistent aber hat erkannt, dass Diego Kyrgiakos mit der Schulter umgestoßen hatte", erklärte der Referee. Die logische und auch gerechtfertigte Konsequenz: Rot für Diego. Die derben Worte von Kyrgiakos hatte der Schiri nicht mitbekommen: "Aus 30 Metern Entfernung konnte ich das wegen der großen Geräuschkulisse natürlich nicht hören."

Leserbrief vom 2008-02-25 zum Artikel "Diego macht sich unbeliebt"

von Ein Diego-Fan


Immwer, wenn Diego das Offensivspiel von Werder ankurbelte, standen ihm ein Frankfurter, allen voran der Japaner Inamoto, auf den Füßen. Faire Mittel gegen den Ballzauberer? Mangelware. Schiedsrichter Fleischer ließ das alles - auch die verbalen Schläge unter die Gürtellinie durch Sotirios Kyrgiakos - durchgehen. Weil er selber diese Schweinereien nicht abstrafte, übte Diego "Selbstjustiz". Das aber darf man unter den Augen dieses Schiedsrichters offensichtlich nicht. So hat der Schiedsrichter durch viele Fehlentscheidungen den Ausgang des Spiels beeinflusst. Keine Frage aber auch: Der Eintracht-Torwart war ein starker Rückhalt gegen dezimierte Bremer.

Leserbrief vom 2008-02-16 zum Artikel "Weltweite Proteste gegen Scientology"

von Michael (tobias@hirschmann.net)


Liebe Regina.
Wer glaubt hat es schwer.
Gutes zu tun ist ja nicht verboten.
Aber wenn man so bescheiden im Geiste ist und seine verqueren Ziele allen anderen aufzwängen möchte, so dass sich selbst der Verfassungsschutz angesprochen fühlt, dem kann man nicht unbedingt viel helfen.
Ich bin froh, dass diese Organisation beobachtet wird. Ich bin froh, weil ich noch etwas länger in einer Demokratie leben möchte und sie auch meinen Kinder gönne. es mag sein, dass auch demokratien nicht perfekt sind, was Scientology aber vorhat, das ist eher ein Sprung zurück in die Inquisition. Kannst du gerne machen. Nur lass deine Mitmenschen damit bitte unbehelligt, denn wir haben nicht deine Problem.
Damit möchte ich schließen und vielleicht noch für dich persönlich zufügen: Wer es glaubt hat es schwer.

Leserbrief vom 2008-02-15 zum Artikel "Weltweite Proteste gegen Scientology"

von Regina (queenginni@arcor.de)


Also ich finde das langsam wirklich lächerlich. Nach 11 Jahren Beobachtung Verfassungsschutz wurde nichts weiter zu Tage gefördert, was soll denn das Ganze noch? Was wird hier in Deutschland wirklich gespielt?
Ich kenne keine ehrlichere Menschen als die Scientologen. Sie gehen mit einem guten Beispiel voran und haben gewiss keine wirtschaftlichen Absichten. Dies wird immer wieder so dargestellt, in Deutschland und warum ist dann Scientology in Schweden, Spanien, Italien, Österreich, Ungarn, England, Portugal, Slowenien und Kroatien inzwischen als Religionsgemeinschaft anerkannt? Dies sind nur die Europäischen Länder, von den USA, Australien, Kanada, Tansania, Costa Rica, Indien, Venezuela und Neuseeland ganz abgesehen. Alle diese Länder haben Scientology als Religionsgemeinschaft anerkannt und sind das alles Länder, die von Idioten geleitet werden? Welche Machenschaften sind in Deutschland wirklich am Werk? Was verbirgt sich wirklich hinter diesen Aufhetzungen gegen Scientology? Diese Fragen stelle ich mir bestimmt nicht alleine. Es fehlt in unserem Land an ehrlichen und aufrichtigen Reprotern, die noch Ehre kennen und die nicht käuflich sind.

Leserbrief vom 2008-02-15 zum Artikel "Bildungsministerin: Brauchen türkische Schulen "

von karin (karinroma@web.de)


....und wann sollen wir dann bitteschön auch ein kopftuch tragen?

Leserbrief vom 2008-02-15 zum Artikel "Praktisch, sauber, handhabbar, standfest und zu bezahlen auch"

von Martin Müller (martin-mueller@arcor.de)


Guten Tag Frau Reich,
ist ja so super fluffig geschrieben, Ihr Bericht von der Ambiente. Aber die Firma Leifheit hat Ihren Sitz in Nassau, das liegt eher in der Nähe von Koblenz, also Rheinland-Pfalz und bloß nicht Hessen.
Setzen, Sechs!

Leserbrief vom 2008-02-12 zum Artikel "Heimspiel in Wien"

von Hans Hinterer (hhinterans@gmx.at)


Sehr geehrte Redaktion!
Das ist ja ein toller Artikel und ich habe ihn ganz durchgelesen, trotzem ich kein Kunstmensch bin. Bei Heimspiel habe ich natürlich an Fußball gedacht. So nen Vergleich mit Auswärtsspielen und Heimspielen bei Ausstellungen finde ich oberwitzig. Sagen Sie doch Ihrer Claudia Schulmerich, mir ist dazu auch etwas eingefallen. Heimspiele sind leichter, sagt man, aber hier ist dasselbe Spiel einmal auswärts und zu Hause. Das schaffen nur Ausstellungen, das schaffen Fußballer nicht. Oder soll ich die Bilder dieses Malers, von dem ich noch nie gehört hatte, mit den Fußballspielern gleichsetzen. Dann wären in Wien Auswechselungen der Spieler vorgenommen worden und die Ersatzmannschaft hat ebenfalls mitgespielt. Geht mir im Kopf herum.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Hinterer

Leserbrief vom 2008-02-09 zum Artikel "Brüssel zeigt: „Leonardo da Vinci. Das europäische Genie“"

von Manfred Pralle (manfred.pralle@gmx.de)


ich besuchte mit meiner Frau am 8.Februar die Ausstellung.
POSITV:++++++++++++++++++++++++
a) gute Mischung der Themen
b) Filmeinblendungen beim Themenübergang gut gemacht
c) Ausstellung der technischen Realisierungen war "Spitze", gerne hätte man die Produkte in die Hand genommen und bewegt
d) ca. 2 1/2 Stunden Durchgang mit Audiophon-Kommentar gerade richtig
NEGATIV --------------------------
e) kein shop um Leonarda Literatur und sonstiges merchatizing-Artikel zu erwerben
f) zeitweise extrem kalt beim Durchgang (ohne Mantel/Jacke unakzeptabel) g) abruptes Ende
h)keine Möglichkeit bestimmte Dinge noch einmal genauer anzusehen (Einbahnstrasse)
GESAMTNOTE: 3+

Leserbrief vom 2008-02-05 zum Artikel "„Wie man aus einem Halbkranken einen unheilbar Kranken machen kann“"

von Ulrike Luecke-Bongartz (info@ulb-cr.de)


Sehr geehrter Herr Dr. Holstiege!
Ganz herzlichen Dank für Ihren wunderbaren Artikel über die Soteria!! - Nun, ich habe mich auch deshalb so gefreut, darüber im Weltexpress.de zu lesen, weil ich 2001 Prof. Dr. Luc Ciompi persönlich in Wien erleben konnte!"
Ich hatte dort auf dem 1. Weltkongress für systemisches Management einen eigenen Workshop zum Thema "Chaostheorie - Führungsansätze für komplexe,(muss eigentlich heißen sich selbst ...) selbstorganisierende Systeme?" abgehalten und Prof. Ciompi kam "auf halber Strecke" dazu und blieb bis zum Schluss. Es entwickelte sich Dank seines Mitmachens zwischen den 15 Teilnehmern, mir und ihm eine ganz besonders interessante und lehrreiche Diskussion zu meinem Thema. Ich wußte zu dem Zeitpunkt gar nicht, wer er war und erst später wurde mir klar, dass ich unglaubliches Glück hatte, ihn auf diese Art und Weise kenne gelernt zu haben und von ihm hilfreich unterstützt worden zu sein!! Zu oft war ich über meine Vorliebe zur Chaostheorie belächelt worden und schwebte förmlich im 7. Himmel, als ich da auf einmal - ohne Einwände - in meinen Ausführungen bestätigt und ergänzt wurde - einfach großartig!!! Ich habe dann auch sein Buch gekauft "Die emotionalen Grundlagen des Denken" und natürlich eine Widmung erhalten!
Als nächstes aber möchte ich zu Ihrem Artikel auch noch sagen, dass es einfach großartig wäre, wenn Sie in diesem Tenor weiter schreiben könnten, weil es so unendlich wichtig ist, dass sich Ihre Kenntnisse und die von Gleichgesinnten weiter verbreiten!!!
Ich war im letzten Jahr auf der 125jahrfeier der Rheinischen Landeskliniken in Bonn (als Journalistin für Text und Bild) und habe aus Vorträgen dort über das (auch von Ihnen beschriebene) Elend erfahren, das sich noch bis in die 70er Jahre in den psychiatrischen Kliniken abgespielt hat und sogar das "völlig gesunde" Personal in Situationen verfrachtete, die unglaublich waren!!
Selbst heutzutage wird ja immer noch auch chemisch ruhig gestellt, weil sich einfach noch nicht genug herumgesprochen hat, dass der Mensch kein Uhrwerk ist und nicht auf Kommando oder per "Knopfdruck" so oder so oder so funktionieren kann und sich viele Prozesse eben auch unbewusst abspielen, das Richtige und Notwendige in den Nervenzellen aber als Information aber längst enthalten sind, wie wir z.B. aus der Kinesiologie wissen und sich Dinge oft eben auch erst entwickeln müssen oder auswachsen oder bei dem einen oder anderen eben auch einfach nur anders sind als bei der Mehrheit usw. usw.
Und die Selbstheilungskräfte werden ganz bestimmt nicht durch die Methoden geweckt, die auch Sie mit Entsetzen beobachtet haben! Also ein weites Feld Luise!! (siehe z.B. auch Paul Watzlawick, Heinz von Förster, Ernst von Glaserfeld, meine geliebten Radikalen Konstruktivisten und Gregory Bateson usw.)
Ich arbeite zur Zeit an einem Vortrag über "Gute Kommunikation Macht gute Laune und isst gesund", u.a., weil die beiden großen Zukunftsthemen Bildung und Gesundheit sind und ich ein bisschen vermitteln möchte von den unendlichen vielen "Lebensmitteln", die man entdecken kann, wenn es einem gelingt, auch nur einen kleinen geistigen schiropraktischen Ruck zu tun und seine Sicht dann neu und verändert auf das bisher vermeintliche Problem senkt! Zur Zeit schreibe ich auch für Weltexpress.de unter "der Regie" von Dorothea Voigtländer über Geschichten aus dem Rheinland. Später hoffentlich dann auch einmal über mein o.g. Lieblingsthema.
Auf jeden Fall aber sind Lebensbrüche - um nur einmal einen Punkt herauszugreifen - ganz, ganz hilfreich, um vieles zu begreifen, was man vorher nur intellektuell erfasst hat. In diesem Sinne sende ich beste Grüße und Dank auch an Claudia Schulmerich, denn sie hat Sie entdeckt und ins Licht geholt - großartige Leistung!!
D/I/E ULB = Deine/Ihre/Eure

Leserbrief vom 2008-02-04 zum Artikel "Tatsächlich aber wird Palästina durch Israel von der Landkarte getilgt"

von Pali (www.warszawski.name)


Tatsächlich aber wird Palästina durch Israel von der Landkarte getilgt.
Allah hu akbar!

Leserbrief vom 2008-02-02 zum Artikel "Zahl der Norovirus-Infektionen erreicht Rekordstand"

von Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann (soddemann-aachen@t-online.de)


Noroviren-Alarm: Trinkwasser macht krank!
Norovirus-Infektionen werden durch Fäkalien entweder in Lebensmitteln oder im Trinkwasser ausgelöst. In allen Gewässern kommen Viren vor. Wasserwerke können Viren regelmäßig nicht filtern. Kaltes Wasser konserviert Viren. Die Norovirus-Infektionen folgen dem Verlauf der Kälte in den Wasserleitungen. Lebensmittel haben das ganze Jahr über die gleiche Temperatur. Das Trinkwasser nicht. Es hat sein Temperaturminimum im Februar. Also muss das Trinkwasser die Norovirus-Infektionen auslösen! Die Ultrafiltration kann Viren aus dem Trinkwasser filtern. Dabei entstehen zusätzliche Kosten für eine 4-köpfige Familie von nur 2 € im Monat. Eine vorsorgende Gesundheitspolitik muss Infektionsketten durchbrechen. Die Ultrafiltration würde die Kosten im Gesundheitswesen, die Lohnnebenkosten und die Ausfallzeiten am Arbeitsplatz reduzieren, auch bei anderen durch Trinkwasser übertragenen Infektionen. Auch die H5N1-Vogelgrippe kann mit dem Trinkwasser übertragen werden. Eine epidemiologische Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar die saisonale Influenza durch das Trinkwasser ausgelöst wird.
soddemann-aachen@t-online.de
Links zu Fachliteratur:
http://www.springerlink.com/content/x6138263qn388085/
http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/206_m_ua.html
http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/206_sodd.html
http://www.dugi-ev.de/TW_INFEKTIONEN_H5N1_20071019.pdf
http://www.dugi-ev.de/information.html


Leserbrief vom 2008-01-23 zum Artikel "Im Rheinland herrscht der närrische Ausnahmezustand"

von Manfred Görner


Ein wunderbarer Eintrag, der Freude bereitet.
Hier merkt man auch, dass der Autorin der Ausspruch: "Zotenfrei die Narretei" am Herzen liegt. Und das macht diesen Artikel hier so wertvoll.
Deshalb Ihnen, sehr geehrte Frau Dorothea F. Voigtländer, ein ganz herzliches Alaaf und Helau, so laut, dass auch die Redaktion dies hört.

Leserbrief vom 2008-01-20 zum Artikel "Jetzt dem Geheimnis der Porzellanherstellung auf der richtigen Spur!"

von Lars Kawen (lars-kawen@t-online.de)


Ein sehr interessantes Thema. Ich frage mich nur, wo ist die Porzellandose von Tschirnhaus geblieben?
Zu dem Goldklumpen im Zwinger habe ich noch einen Hinweis. In einer Dokumentation des ZDF habe ich gehört, dass der Goldklumpen nicht von Böttger stammt, schon gar nicht aus dem Jahr 1713. In diesem Jahr soll Böttger ja die sagenhafte Umwandlung von Blei in Gold gelungen sein.
Laut Aussage eines Fachmannes, der den Goldregulus genau untersucht hat, ist das Stück Gold zu späterer Zeit imitiert, nachgegossen worden.
Lars Kawen

Leserbrief vom 2008-01-19 zum Artikel "Jetzt dem Geheimnis der Porzellanherstellung auf der richtigen Spur!"

von M. Görner


Seit vielen Jahrzehnten befasse ich mich mit der Erfindung des Porzellans und bin dabei immer wieder auf den Namen Ehrenfried Walter von Tschinhaus gestoßen, der bereit im Zedler-Lexikon 1741 bezüglich der Porzellan-Herstellung genannt wird (ich berichtete hier schon einmal über diesen Eintrag). Auch in weiteren historischen Abhandlungen (so sind wichtige Dokumente in den bereits aufgeführten Staatsarchiven zu finden) kann man diese für mich feststehende Tatsachen bestätigt bekommen. Ja, so verstärkte sich bei mir immer mehr der Eindruck, dass E.W.v.Tschirnhaus als einer der größten Wissenschaftler (theoretisch und praktisch)seiner Zeit angesehen werden sollte (wenn nicht sogar werden“ muss“) Und darauf können besonders die Sachsen stolz sein, denn immerhin wurde die Erfindung des Weißen Goldes in Dresden vorgenommen. In dem Werk „Tschirnhaus oder Böttger? Eine urkundliche Geschichte der Erfindung des meißner Porzellans“ von Professor Dr. Curt Reinhardt, Rektor des Realgymnasiums zu Freiberg i. S., erschienen im November 1911, dessen Studium, um hier mitdiskutieren zu können, meiner Meinung nach unabdingbar ist, werden so viele Daten zu diesem Thema belegt, dass meiner Meinung nach ein Zweifel an der Erfindung durch E.W.v.Tschirnhaus gar nicht mehr möglich ist. Denn Herr Professor Dr. Curt Reinhard hat sich als ein gelehrter Mann bestimmt Gedanken über das gemacht, was er schrieb. Im Leserbrief von Herrn René Römer, auf den ich hier nicht weiter eingehen möchte, schreibt er u.a.: „…Ich interpretiere den Leserbrief von Herrn Tschirnhaus so, dass er diese Frage bejaht…“. Wenn er Herrn Christof von Tschirnhaus meint, sollte dieser Name auch richtig geschrieben werden, denn der Zusatz „von“ gehört zum Namen des Herren aus dem Stamme derer von Tschirnhaus. Naja, vielleicht ein kleiner Fehler, kann ja geschehen, wobei ich nicht annehme, dass er bewusst gemacht wurde. Und wenn am Anfang im zweiten Satz des Leserbriefes von Herrn René Römer u.a. steht: „… wie es der junge Herr Tschirnhaus in seinem Leserbrief tut)…..“ so gilt hier auch das von mir vorstehend Geschriebene. Übrigens ist es interessant, wie ein (in meinen Augen) etwa gleichaltriger Verfasser, hier Herr Rene Römer, Herrn Christof von Tschirnhaus darin als „der junge Herr Tschirnhaus“ bezeichnet. Gut, für mich als 80-jährigen sind beide jung, Herr René Römer und Herr Christof von Tschirnhaus, aber unntereinander ? Da hätte man wohl mit „der gleichaltrige …“ als „der junge …“ eine jedenfalls für mich bessere Aussage getroffen, meine ich.
Ich habe mich der Mühe unterzogen, einmal einen ganz kleinen Ausschnitt aus dem Reinhardt-Buch wortgetreu zu (für evtl. Tippfehler bitte ich um Entschuldigung) übernehmen, nur so, um zu zeigen, dass Ehrenfried Walter von Tschirnhaus eben auch neben seinen anderen theoretischen und praktischen Fähigkeiten ein Ofenbauer und Brennspezialist (was leider manchmal angezweifelt wird) war (gekürztes Zitat):
„…In einem Brief an Leibnitz vom 27. Februar 1694 rühmt er sich, auch in diesem Punkt erfolgreich gewesen zu sein durch eine besondere Bauart der Öfen...In der Tat hat Tschirnhaus einige Jahre darauf es unternommen, in verschiedenen Industrien…….neue und vor allen Dingen holzsparende Öfen einzuführen…". So sehen wir Tschirnhaus in diesen Jahren recht vielseitig technisch beschäftigt.
Allerdings müssen wir darauf verzichten zu erfahren, wie seine Öfen ausgesehen haben…….. All diese Angaben hütete er als Geheimnisse, die mit seinen Manuskripten zugrunde gegangen sind….“
Auf Seite 50 dann – Zitat: „…Tschirnhaus, der Inspektor der Glashütte, der an seinen beiden Laboratorien in Dresden deshalb interessiert war…hatte recht wohl die Möglichkeit, einen Versuchsofen für Porzellan in der Glashütte zu errichten, zumal er im Bau von Öfen reiche Erfahrung besass und besonders feuerfeste Ziegel, eine Art Chamotteziegel, dazu zu verwenden pflegte. Auch diese Erfindung stammt von Tschirnhaus. Er nahm nämlich gute, poröse Mauerziegel, tauchte sie in Kieselsurelösung (Magisterium oder Liquorsilicum und brannte sie von neuem…….“
Auf Seite 72 dann u.<.- Zitat-: „……Seine Öfen waren von solch hoher Feuerkraft, dass Ziegel gewöhnlicher Art zum Schmelzen kamen, wie es im Salzwerk bei Leipzig in diesen Jahren sich ereignete, als die Gewerken trotz seiner Meinung zum Ofen nur gewöhnliche Bausteine verwendeten. Deswegen hatte er eine neue Art Ziegel erfunden. Er legte sie nämlich in „solvirtesMagisterium Silicum“ d.i.Kieselsäurehydratlösung, die alle Poren ausfüllte, und brannte sie zum zweiten Mal. Dadurch wurden sie überaus hart, auch „artig schön weiss melirt“ und liessen sich sogar schleifen und polieren. Mit der Überschrift “Porphyr zu machen“ hat der der Bergrat Pabst unter seinen vielen Notizen uns ieses Rezept als von Tschirnhaus herrührend überliefert. Wir sehen also, wie Tschirnhaus wohl vorbereitet an sein Projekt einer Porzellanmanufaktur herantreten konnte….“
Vielleicht helfen diese Zeilen hier mit, in E.W.v.Tschirnhaus den großen Wissenschaflter, Theoretiker, Praktiker und den Erfinder des Weißen Goldes zu sehen und ihn zu achten und zu ehren und seine Verdienste nicht zu schmälern.
M. Görner

Leserbrief vom 2008-01-19 zum Artikel "Jetzt dem Geheimnis der Porzellanherstellung auf der richtigen Spur!"

von René Römer (Rene.Roemer@mdr.de)


Sehr geehrte Redaktion,
es liegt mir fern, die Lebensleistung des unbestritten höchst verdienstvollen E.W.v. Tschirnhaus zu beschädigen. Aber warum eine Erfindung quasi per Definition (wie es der junge Herr Tschirnhaus in seinem Leserbrief tut) einer einzigen Person zugestehen, wenn sie doch aus komplexen Einzelprozessen zusammengefügt ist? Das will mir nicht einleuchten. Wenn ich den ursprünglichen Artikel und Herrn Tschirnhaus recht verstehe, dann war E.W.v. Tschirnhaus Geologe, Chemiker (Alchemist), Masseaufbereiter, Ofenbauer und Brennspezialist in einer Person? Ich erlaube mir höflich die Frage, wozu dann auf der Jungfernbastei durch Böttger und seinem Team derartiger Aufwand betrieben werden mußte - wenn zuvor Tschirnhaus bereits das Porzellan-Arkanum geknackt hatte? Warum wurde Böttger dort von 120 Mann bewacht, wenn Tschirnhaus bereits alle relevanten Arbeiten in seiner Glashütte oder im Goldhaus abgeschlossen hatte? (Und dies unbemerkt von der Dresdner Öffentlichkeit?) Vielleicht bestehen in der Debatte auch Mißverständnisse? Etwa: Ist Porzellan aus unserem heutigen Verständnis heraus ohne Kaolin Porzellan? Ich interpretiere den Leserbrief von Herrn Tschirnhaus so, dass er diese Frage bejaht. Ich würde widersprechen. Zumal seinerzeit auch Fayenzen bzw. Glasvariationen als Porzellan bezeichnet wurden. Und: Ist ein gebrannter keramischer "Klumpen" bereits Porzellan oder kann erst die Beherrschung von in Kleinserien erstellten Gebrauchsgegenständen, von tatsächlich gelungenen Gütern, als die endgültige Erfindung gelten? Meine Worte über den spekulativen Charakter Ihres Artikels übrigens hat Herr Tschirnhaus mißgedeutet - ich las aus dem besagten Text die Möglichkeit heraus, Böttger selbst hätte den Einbruch im Hause von Tschirnhaus ausgeführt bzw. angeregt. Das halte ich für spekulativ, nicht den Einbruch selbst.
Mit freundlichen Grüßen,
René Römer

Leserbrief vom 2008-01-18 zum Artikel "Das belanglose Ableben des Willy Loman"

von Marius Kranzkowski (marius.kranzkowski@gmx.de)


sie hat recht
die inszenierung ist scheisse
basta!

Leserbrief vom 2008-01-15 zum Artikel "Jetzt dem Geheimnis der Porzellanherstellung auf der richtigen Spur!"

von Christof von Tschirnhaus (christof.von.tschirnhaus@travedsl.de)


Liebe Redaktion,
leider komme ich nicht umhin, auf den Leserbrief des Filmemachers René Römer zu antworten. Mir ist bekannt, dass Herr Römer gerade einen Film zu diesem Thema produziert hat. Man darf gespannt sein, ob in dieser Produktion mal wieder Böttger die Hauptrolle spielen wird. Ich fand den Bericht von Frau Voigtländer weder "einseitig, ereifernd noch spekulativ". Unter "einseitig" verstehe ich div. Böttger-Artikel, die in den letzten Jahrzehnten erschienen sind, in denen E.W.v.Tschirnhaus mal so nebenbei in einem Satz erwähnt wurde. Diese Zeiten sind ja nun zum Glück vorbei. Die späteren Verdienste Böttgers bestreitet ja auch keiner.
Das Laborprotokoll vom 15.1.1708, das übrigens nicht von Böttger stammt, sondern von einem Mitarbeiter Namens Bartholomaei, ist nichts weiter als ein Taufschein für eine längst gemachte Erfindung. Tschirnhaus hatte das Rätsel um die Porzellanherstellung ja schon im Nov./Dez. 1707 gelöst. Das Kaolin kam dann erst im Sommer 1708 dazu. Dass eine Erfindung ausgebaut wird, Stichworte Glasur, Masseversatz, Brenntechnik usw., ist bei jeder Erfindung so. Die These der "Gemeinschaftsarbeit" ist also nicht stichhaltig, "da jede neue Idee letztendlich das Produkt der schöpferischen Tätigkeit eines Individuums ist. Die Priorität gebührt eindeutig Tschirnhaus..." Zitat von Prof. Wollgast, Dresden. Dass man ab Herbst 1707 bei der Erforschung der fabrikmäßigen Herstellung von Porzellan viele Spezialisten benötigte, versteht sich von selbst. Es trifft tatsächlich zu, dass v.Tschirnhaus reiche Erfahrung mit Bau von Öfen hatte, vor allem mit holzsparenden Öfen. Er verwendete dazu feuerfeste Ziegel, eine Art Schamotteziegel. Auch diese Erfindung stammt von Tschirnhaus. Seine Öfen waren von so hoher Feuerkraft, dass Ziegel gewöhnlicher Art zum Schmelzen kamen.
Urkundlich belegt ist auch der Einbruch im Hause Tschirnhaus, bei dem der Porzellanbecher gestohlen wurde. Böttger selbst hat diese Tatsache gleich am 14.10.1708 beschrieben. Von "spekulativ" kann hier also keine Rede sein. Das gilt ebenso für den Nachlaßverwalter Steinbrück, der sich nach dem Tode von Tschirnhaus Abschriften aus dessen Unterlagen machte, was er selbst bestätigte. Dann kamen die Porzellanarbeiten zum Stillstand, weil die Rezepturen Böttger nicht vorlagen. Erst 5 Monate nach dem Tod von Tschirnhaus traf Steinbrück -der am 20. März 1709 den Nachlass gesichtet hatte- mit Böttger zusammen. Und jetzt die Überraschung: Nur 8 Tage später, am 28. März 1709 berichtete Böttger dem König "seine Erfindung des weißen Goldes". Also muss Steinbrück die Aufzeichnungen und Rezepte an Böttger weiter gegeben haben. Natürlich ist Böttger die Produktionsarbeit nicht abzusprechen, was ihm allerdings ohne die Rezepturen von seinem Mentor Tschirnhaus nicht möglich gewesen wäre.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich für die vielen Leserbriefe und die zahlreichen Telefonanrufe bedanken.
Mit freundlichen Grüßen
Christof v.Tschirnhaus

Literatur:
„Das weiße Gold von Meissen“ von Klaus Hoffmann, Scherz Verlag München, 1989;
„Tschirnhaus oder Böttger“ von Prof. Curt Reinhard, Neues Laus.Mag. 88, 1912;
Heft 1: „E.W.v.Tschirnhaus und die deutsche Frühaufklärung“ Prof. Siegfried Wollgast, Akademie-Verlag Berlin, 1988. Sitzungsbericht der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Band 128.
Siehe auch die urkundlichen Quellen und Zeugenaussagen, sowie Literaturhinweise in den beiden Artikeln im Weltexpress von der Journalistin und Autorin Dorothea F. Voigtländer.

Leserbrief vom 2008-01-15 zum Artikel "Jetzt dem Geheimnis der Porzellanherstellung auf der richtigen Spur!"

von Manfred Görner


Immer weiter setzt sich die Erkenntnis durch, dass, so meine ich, E.W.v.Tschirnhaus der Erfinder des "Weißen Goldes" war, er, der Wissenschaftler, der das Geheimnis des Weißen Goldes enträtselte, welches dem Sachsenlande Weltruhm einbrachte. Viele seriösen Medien berichten zur Zeit über das sächsische Porzellan und seine Geschichte. - Nun wurde, ich glaube 1982 zum 300-jährigen Geburtstag, J.F.Böttger auf der Brühlschen Terasse in Dresden ein Denkmal gewidmet, als Lohn für seine Verdienste. Darunter soll sich das Gewölbe befunden haben, in dem E.W.v.Tschirnhaus mit seinem ihm zugeteilten Mitarbeiter J.F.Böttger das Porzellan bis zu seiner Reife gebracht hat (haben soll). Nun meine Frage: Weshalb hat bis jetzt noch niemand daran gedacht, neben der Stele von Böttger auch eine solche für E.W.v.Tschirnhaus aufzustellen, so wie es sich meiner Meinung nach gehört?
Es gibt bestimmt ehrenwerte Menschen in Dresden, die so etwas befürworten würden. Und es gibt auch einige Porzellanfabriken in und um Dresden, die in der Lage wären, sich an Kosten dafür zu beteiligen, da man ja weiß, dass es für staatliche Institutionen nicht immer leicht ist, für solche Anliegen Gelder freizugeben. Und alle diese Porzellanfabriken könnten damit dem Vater des Porzellans eine große Ehre erweisen. E.W.v.Tschirnhaus und J.F.Böttger auf gleicher Augenhöhe in der Geburtsstadt des Weißen Goldes, das könnte meiner Meinung nach Befürworter und Gegner der Geschichte dieser Erfindung unter einen Hut bringen. Hoch lebe Ponsa, der chinesische Gott des Porzellans.

Leserbrief vom 2008-01-14 zum Artikel "Jetzt dem Geheimnis der Porzellanherstellung auf der richtigen Spur!"

von René Römer (reneroemer@gmx.de)


Liebe Redaktion,
gewiß muß man E.W.v. Tschirnhaus Ehre erweisen, geriet der Name zu Unrecht in Vergessenheit. Ihr Artikel aber wirkt einseitig, fast ereifernd und ignoriert beispielsweise die Laborprotokolle von 1707/1708. Demnach sind gesicherte Brände bereits ab Januar 1708 dokumentiert. Böttgers Team einschließlich der Freiberger Ofenbauspezialisten (die Sie komplett unterschlagen, als sei Tschirnhaus auch Ofenbauer und Brennspezialist gewesen) hatten experimentell gesicherte Erkenntnisse über Brennverhalten und Masseaufbereitung. Das sind alles komplexe Vorgänge, die einer allein nie und nimmer bewältigen konnte. Zudem hatte Böttger meines Wissens bereits 1705 auf der Albrechtsburg an keramischen Themen gearbeitet - ihre Zitate zeichnen zwar ein anderes Bild, doch sind entsprechende Rohstofflieferungen protokolliert. Es gibt also Gründe, warum die Meißner Manufaktur auch den Namen Böttger in Ehren hält. Ihre Auslassungen über Einbrüche und geistigen Diebstahl sind spekulativ - das haben weder Böttger noch Tschirnhaus verdient.
Mit freundlichen Grüßen
René Römer

Leserbrief vom 2008-01-13 zum Artikel "Jetzt dem Geheimnis der Porzellanherstellung auf der richtigen Spur!"

von Charles Ratzersdorfer (caratz@telenet.be)


Hallo,
wieder einmal ein sehr informativer Artikel vom Weltexpress.
Auch ich muss gestehen, dass ich bis heute die Legende vom „Goldmacher“ geglaubt habe.
Der Böttger muss ja ein raffinierter Bursche gewesen sein.
Nun werde ich mir den Namen Tschirnhauss merken!
Mit freundlichen Grüßen
Charles Ratzersdorfer Antwerpen, Belgien

Leserbrief vom 2008-01-13 zum Artikel "Jetzt dem Geheimnis der Porzellanherstellung auf der richtigen Spur!"

von Michael Laue (michael-laue@gmx.de)


Ich hätte noch eine kleine Info über Friedrich Böttger. In den 30er Jahren wurde im Deutschen Museum in München eine Böttger-Büste aufgestellt, in deren Sockelschrift folgendes zu lesen stand: "Es gelang ihm, gestützt auf die Vorarbeiten von E.W. von Tschirnhaus als erstem, das Porzellan fabrikmäßig herzustellen." Diese Zeilen sprechen für sich.
Um die Aufstellung dieser Büste gab es einen heftigen Streit. In den 40er Jahren wurde dann die Böttger-Büste aus dem Ehrensaal entfernt und bis heute nicht wieder aufgestellt.
Michael Laue

Leserbrief vom 2008-01-13 zum Artikel "Ein Kriminalfall, der schon 300 Jahre Historiker in Atem hält"

von ACHIM ZIEGENBALG (aziegenbalg@aol.com)


Nach all den Artikeln über die Erfindung des europäischen Porzellans durch Johann Friedrich Böttger, ist es direkt eine Wohltat, einen Bericht über den Porzellanerfinder Walther von Tschirnhaus zu lesen. Ich bin sehr erfreut darüber, dass der Weltexpress diesen Universalgelehrten den Lesern wieder in Erinnerung gebracht hat.
Tschirnhaus ist hier in Sachsen nicht vergessen!
Achim Ziegenbalg

Leserbrief vom 2008-01-12 zum Artikel "Jetzt dem Geheimnis der Porzellanherstellung auf der richtigen Spur!"

von Deglow,Jan (deglow@gmx.net)


Ein hervorragender Artikel, sehr geehrte Frau Voigtländer.
Wir kommen gerade von einer Reise aus Dresden und haben im Zwinger die von Tschirnhaus hergestellten Brennspiegel bestaunt.
Ich persönlich glaube schon lange, dass v.Tschirnhaus der wahre Porzellanerfinder ist.
Gruß Jan Deglow

Leserbrief vom 2008-01-11 zum Artikel "Seid Ihr alle da?"

von Maria Küppers


Wie mich das gefreut hat: „Seid Ihr alle da?“. Flugs war ich wieder sechs Jahre alt, der Text verführt mit fast allen Sinnen in den Prater, und sofort kommt Bedauern auf, das nicht persönlich miterlebt zu haben, auch wenn die Fingerchen festfroren. Ich bin tief eingetaucht in das Geschehen, war wirklich ganz weit weg in Wien, vergessene Gefühle und Gerüche wurden wach, Erinnerungen, längst verschüttet…So muss das sein. Prima!!! Beim nächsten Wienbesuch werde ich den Kasperl suchen. Schön, dass auch solche Berichte in Weltexpress erscheinen, das macht diese Internetzeitung so vielseitig und interessant. Toll, so etwas macht Spaß, ich freue mich auf den zweiten Teil.
Maria Küppers aus Bad Aachen

Leserbrief vom 2008-01-11 zum Artikel "Ein Kriminalfall, der schon 300 Jahre Historiker in Atem hält"

von Silvana & Thomas Wenzel (sil_wenzel@web.de)


Sehr geehrte Redaktion,
für den interessanten Artikel über die Porzellanerfindung in Deutschland möchte ich mich herzlich bedanken. Es macht mir immer wieder Freude, die Berichte von Frau Voigtländer zu lesen!
Legenden halten sich eben sehr lange.
Die Geschichte von einem Apothekerlehrling, der statt Gold auf einmal Porzellan erhält, hört sich ja auch viel interessanter an.
In meinem Lexikon wird jedenfalls Tschirnhaus als Porzellanerfinder genannt. Mit freundlichem Gruß
Thomas & Silvana Wenzel

Leserbrief vom 2008-01-10 zum Artikel "Ein Kriminalfall, der schon 300 Jahre Historiker in Atem hält"

von Julia Thiele (julia299@web.de)


Als Porzellanliebhaber habe ich Ihren Artikel mit großem Interesse gelesen. Seit einigen Jahren wird endlich Ehrenfried Walter von Tschirnhaus als Porzellanerfinder genannt und das mit RECHT!
Schön, dass der Weltexpress an diese bedeutende Erfindung vor 300 Jahren erinnert.
Auf die Fortsetzung der Geschichte bin ich gespannt.
Herzliche Grüße
Julia Thiele

Leserbrief vom 2008-01-10 zum Artikel "Ein Kriminalfall, der schon 300 Jahre Historiker in Atem hält"

von Manfred Görner (mangoerner@gmx.net)


Ein hervorragender Artikel hier, der sich mit der Porzellanerfindung in Sachsen durch Ehrenfried Walter von Tschirnhaus befasst. Dafür sei der Autorin gedankt, Wenn man dann, durch diesen Artikel angeregt, das Zedler-Lexikon von 1741 aufschlägt und darin (hier ein Ausschnitt aus 28. Band Pi-PQ, Seite 1688 Porzellan) lesen kann:
„……Nach der Zeit hat der berühmte Herr von Tschienhausen in Dreßden dem damaligen Herrn Baron Bötticher eine Art eröffnet, wie man auch allda könnte dem Sinesischen gleichendes Porzellan machen, ….“; kann man wohl davon ausgehen, dass damals ein (bestimmt nicht polemischer) Zeitzeuge dies geschrieben hat. (Wenn der Verfasser so gegen 1690 geboren wurde, zur Zeit der Erfindungsmeldung an August den Starken dann so um die (vielleicht nicht ganz) zwanzig Jahre alt gewesen wäre, dann so mit etwa 45 Jahren (um 1735 herum ) den Artikel verfasst hätte, der dann (man muss die damalige Vorlaufzeit bei solchen Werken (schreiben , drucken und binden), 1741 in diesem außergewöhnlichen Werk erschienen ist, könnte diese Berechnungen in etwa hinkommen. Wer weiß Besseres? Bin immer dazu aufnahmebereit.
“Aus dem Titelblatt u.a.: „... Mit Hoher Potentaten allergnädigsten Privilegiis Acht und Zwanßigster Band Pi –PQ. Leipzig und Halle, Verlegts Johann Heirich Zedler 1741)
Diese Ausschnitte habe ich mir über die Fernleihe unserer Stadtbücherei In Eschweiler besorgt. Darin noch etwas sehr Interessantes hier (S. 1686 + 1687 aus diesem Werk: (Text vom Original –Eintrag übernommen) „..Der Herr P. Entrecolles erzählt hierauf verschiedenes von dem Unterschiedlichen Wert des Porzellans…..und erinnert zugleich, dass man in China einen besonderen Gott über den Porzellan verehret, den sie Ponsa nennen: und soll derselbe seinen Ursprung daher haben, dass als einst ein Kayser Porzellan nach einer gewissen Forme verfertigt wissen wollte, ihm aber die Unmöglichkeit vorgestellet wurde, und er doch solches gleichwol schlechterdings haben wollte, und aber nach vieler angewendeten Mühe und Kosten die Sache immer untunlich geschienen, sich endlich ein Arbeiter aus Verzweiffelung in den glühenden Ofen gestürtzet habe, worinnen er aslbald verbrannt; worauf denn das herausgenommene Porzellan vollkommen nach dem Willen des Kaysers soll ausgesehen haben; und davon hat man diesen Unglückselingen als einen grossen Helden und Gott verehret, der der Porzellan-Arbeit vorstehe…..“
Waren die Chinesen damals schon so vorausschauend, den Gott des Porzellans Ponsa zu nennen, weil später PorzellanausSachsen (Ponsa) die Welt eroberte ? :>)
Ein spannendes Thema, diese Porzellan-Abhandlung hier. Hoffen wir, dass dazu viele sachlichen und fachlichen Abhandlungen geschrieben werden. Und dass Ehrenfried Walter von Tschirnhaus der nötige Respekt gezollt wird, diesem großen Wissenschaftler und Erfinder der damaligen Zeit.

Leserbrief vom 2008-01-09 zum Artikel "Was ist ein Katalysator?"

von Manfred Görner (mangoerner@gmx.net)


Schon vor vielen Jahren lernten wir etwas über den Begriff "Katalysator". Etwas, was von damals hängen geblieben und eben nicht zu wissenschaftlich ist. Chemielehrer: Die Bauern stellen Butter im Butterfass her. Damit es schneller geht, steckt man nach einer gewissen Zeit des Drehens dieses Fasses ein ganz dünnes Messer durch eine Ritze im Fass und die Butter formt sich darin schneller zu Klumpen, ohne dass sich die Messerklinge dadurch abgenutzt hätte. Weshalb das so ist, konnte uns der Lehrer nicht erklären, wohl habe ich nie vergessen, was ein Katalysator bewirkt, ohne sich selbst abzunutzen.

Leserbrief vom 2008-01-09 zum Artikel "Peinlichkeiten in Frankfurt am Main"

von Karin Krause


Ich hatte damals über den Artikel geschmunzelt, als ich ihn las, vor allem über den Verfassername. Nun lese ich gerade den Leserbrief dazu. Den finde ich nun dümmlich, einschließlich des Verfassernamens. Der Verfasser trägt wohl mit dem Autor irgendetwas Internes aus? Das soll er doch privat machen! Und dabei Deutsch lernen.
Ich wünsche mir mehr solche Hintergrundberichte! Danke.
Karin Krause

Leserbrief vom 2007-12-28 zum Artikel "Gegen den us-amerikanisch- türkischen Krieg gegen die Kurden"

von aoBerlin (abdallah-osman@hotmail.de)


Tansu Ciller, CIA und die PKK:
Der Artikel ist aus objektivem, neutralem und sachlichem Winkel geschrieben - wenn auch durch das beeilte Tempo hier und da das Emotionale hervortritt. Der Leserbief von Mensch ist sehr wichtig und interessant. Warum ermitteln denn deutsche Behörden und die Interpol heute gegen die Türkenmilitärmafia um "Tansu Ciller" nicht?! Waren sie auch üble Komplizen?!

Leserbrief vom 2007-12-26 zum Artikel "Gegen den us-amerikanisch- türkischen Krieg gegen die Kurden"

von Kemalist (dogz_bite@hotmail.de)


Komisch finde ich, daß ich keinen Türken kenne, der je so etwas von seinen Eltern zu hören bekommt, wie Sie behaupten. Sie sollten endlich mal versuchen, aus der Opferrolle zu schlüpfen und sich den Tatsachen stellen. Ihre ganzen Äusserungen entsprechen nicht im geringsten der Wahrheit.

Leserbrief vom 2007-12-26 zum Artikel "Gegen den us-amerikanisch- türkischen Krieg gegen die Kurden"

von Kemalist (dogz_bite@hotmail.de)


Das ich nicht Lache, Sie merken nicht einmal, daß Sie sich so aggresiv für den Seperatismus einsetzen, daß das nichts anderes als Faschismus ist.
Ich habe in Sachen Glauben nicht von einer weltlichen Staatsform gesprochen, sondern von meiner Haltung darin.

Leserbrief vom 2007-12-26 zum Artikel "Gegen den us-amerikanisch- türkischen Krieg gegen die Kurden"

von Ares Med (aresmed@web.de)


Ach ja Herr Kemalist,
ist die Demokratie in Deutschland nicht schön, auch wenn Sie nach Ihrer Ansicht keine ist, denn wir können uns immerhin noch frei äußern, nicht wahr?

Leserbrief vom 2007-12-26 zum Artikel "Gegen den us-amerikanisch- türkischen Krieg gegen die Kurden"

von Ares Med (aresmed@web.de)


Herr Kemalist,
Kemalismus bedeutet nicht nicht religiös zu sein, es heißt einfach nur dass Staat und Religion von einander unabhängig sind, d.h. also Laizismus. Dieser Begriff stammt aus dem französischen ihr Herr Atatürk der ebenfalls Armenier massakrierte hatte nämlich eine Schwäche für Frankreich und französisch, schade, dass er keine Schwäche für Menschlichkeit hatte. Oder wollen Sie etwa behaupten, dass Ihr General Herr Büyükant nicht mitbetet, wenn für einen gefallenen türkischen Soldaten ein Hoca (Prister) bei der Beerdigung ein letztes Gebet ausspricht. Damit sehen Sie, dass der Laizismus nicht unbedingt nicht ohne Glauben zu sein bedeutet.
Nun zu Ihrer türkischen Selbstherrlichkeit. Immer mit dem Finger auf andere zeigen ist auch nicht die Lösung. Sie meinen also in diesen Staaten existiert keine Demokratie. Dem muss ich aber entgegentreten. Wenn ich in Deutschland scheiß Deutscher schreien würde gibt es keinen § 301 der mich gleich ins Gefängnis verbannt. Oder wenn ein Türke seine türkische Zeitung in türkischer Sprache lesen will, stellt es ebenfalls kein Problem dar, sogar dann nicht, wenn das Deutschentum beleidigt oder angeprangert wird. Es wird auch kein Reporter erschossen, nur weil er eine Behauptung aufstellt oder eine Meinung vertritt, wie Hrant Dink es tat. Es mag ja sein, dass wir nicht die totale Freiheit haben, was das auch sein mag (Anarchismus) aber eins ist gewiss, die Menschen in der EU sind aufjedenfall freier als in der Türkei und das ist auch gut so.
Nun wieder zu der türkischen Ehrlichkeit. Ist es denn nicht so, dass Christen im Afghanistan oder im Irak wie Tiere beim Opferfest geschlachtet werden oder vor laufender Kamera wurden, im Namen Gottes, weil sie Christen Amerikaner, also Andersgläubige waren. Da frage ich mich wieso umarmen dann diese Muslime ihre christlichen Mitbürger nicht, wenn Jesus nach dem Islam ein Prophet ist. Es stimmt ja, dass er irgendwo im Koran als Prophet auftaucht, es stimmt aber auch, dass alle beschimpft werden und das auf wüster Art und Weise im vermeintlichen Buch Gottes, wenn Menschen also Christen ihn als letzten Propheten betrachten, also etwas anderes glauben. Wissen Sie Kurden und Türken haben auch Parallelen, insofern, dass sie beide Menschen sind, trotzdem hielt es die türkische Armee nicht davon ab, ihre kurdischen Mitmenschen zu bombardieren, wie Sie sehen trotz Gemeinsamkeiten ist Verachtung und Missachtung möglich.
Nun zu den letzten Wahlen in der Türkei. Sie haben Recht. Kurden haben die AKP gewählt. Die Frage ist aber wieso. Die Antwort ist folgendes. CHP und MHP haben Krieg propagiert. AKP hat vor den Wahlen sich gegen den Krieg gestellt. DTP wurde bei den vorletzten Wahlen mit der 10 % Hürde gestoppt. Als sich DTP, die kurdische Partei, dann entschlossen hat als Unabhängige ins Parlament zu ziehen, hat AKP höchstpersönlich dies wieder sabotiert, indem sie kurz vor den Wahlen eine Verfassungsänderung vorgenommen hat. Danach durften nicht mehr so viele Unabhängige ins Parlament ziehen wie zuvor. Und das nennt sich Demokratie. Naja was blieb den Kurden übrig. Entweder wählen sie die CHP oder die MHP und es wird Krieg stattfinden oder sie wählen die AKP, die gegen den Krieg sind. DTP zu wählen bringt nicht so viel, da ja ihre Stimmen durch die Begrenzung der Unabhängigen umsonst wären, so dass ein Teil der Stimmen an AKP und ein Teil an DTP die klügste Lösung für die Kurden war. Tja wie andere Politiker in der Türkei hat Erdogan auch sein Wort nicht gehalten und hat nun gezeigt, dass er das kurdische Volk hintergangen hat, indem er nun geschlossen hinter diesen Angriffen und der Armee steht.
Nun zu diesem Befreiungskrieg der Türken und Kurden. Es ist nicht wahr, dass die Kurden vorbehaltslos mitgekämpft haben sonst hätte es den Vertrag von Sevre nicht gegeben. Im Lozan wurden die Kurden hintergangen. Die Kurden hatten mitgekämpft, aber nicht um Türken zu werden sondern um als gleichberechtigte Kurden in einem türkisch-kurdischen Staat zu leben und nicht in einem türkischen Staat.
Zu AKP ist nur so viel zu sagen. Sie versuchen wie Sultan Abdülhammit II die Kurden zu radikalen Islamisten umzugestalten und ihnen die Doktrin des Islams einzubläuen. Sie erzählen den Kurden:" Wir sind Islamisten alles andere ist unwichtig". Damit wollen sie die Kurden von ihrer eigentlichen Identität, dass sie Kurden sind, wegbringen, um ihnen die Idee eines eigenen Staates auszureden.
Zudem habe ich nicht einen Menschen oder überhaupt irgendjemand einen Faschist genannt, nur weil er sagt, was für einer Nationalität er angehört. Ich hab nicht mal die Äußerung " Ne mutlum Türküm diyene " soviel wie "Glücklich ist der, der sich Türke nennt" als faschistisch bezeichnet, aber schön, dass sie selber erkannt haben, dass diese Äußerung auf den Bergen des kurdischen Volkes eines anderen Volkes sehr faschistisch, nämlich nur ich nur ich der Türke kann glücklich sein, klingt. Da sind sie wohl ins Fettnäpfchen getreten. Danke , dass sie es zugegeben haben, dass sie ein Faschist sind.
Und falls die AKP die nächsten Regionalwahlen in den kurdischen Gebieten gewinnen sollte, dann sollte die Welt wissen, dass die AKP ungeniert der CHP den Kemalisten ihren vermeintlichen Gegnern angeboten hat, die Stimmen zusammen zu legen um die DTP bei den Regionalwahlen zu besiegen, na ja ich kann immer nur wieder sagen was für eine Demokratie. Bitte liebe EU, wenn ihr Demokraten seid, dann dürft ihr die Türkei so nicht aufnehmen, anderenfalls was für eine Schande. Denn igeal ob Islamist oder Kemalist jeder Türke steht hinter der Armee und der faschistisch rassistischen Äußerung " Ne mutlu Türküm diyene". Und solange diese Gesinnung in der Türkei existiert, darf sie nicht in die EU. Wusten sie das die meisten Türken von ihren Eltern erzählt bekommen, dass die Kurden hinten am Po ein Schwanz wie Affen haben? Ja das können sie mir glauben, tja da kann man nur noch den Kopf schütteln.
Nun zudem, dass die PKK an der wirtschaftlichen miesere im Mesopotamien Schuld ist. 1960 gab es einen kurdischen Aufstand. Danach wurde beschlossen die Kurden wirtschaftlich und politisch zu isolieren. Was ich damit sagen will ist, das Kurdenproblem der Krieg in der Türkei ist nicht durch die PKK entstanden sondern durch die völkerrechtswidrige Grenzziehung im Jahre 1923.
Und Herr Kemalist wir leben nicht miteinander sondern nebeneinander. Die Türken leben im Westanatolien und die Kurden im Ostanatolien und im Mesopotamien, seien sie doch bitte einmal ehrlich in ihrem Leben, auch, wenn es Ihnen als Türke sehr schwer fällt. Immerhin wollen Sie in die EU, da sollten sie langsam lernen ehrlich zu sein, sonst wird das nichts mit der EU.
Die Welt sollte auch wissen, solange Kurdistan nicht frei ist, heißt es für uns Kurden Zahn um Zahn ( Das alte Tetstament)!
Es leben die Kurden und Kurdistan. Es lebe die demokratische Feriheit. Gleichheit für alle. Viva liberte, frerte et egalite.

Leserbrief vom 2007-12-25 zum Artikel "Gegen den us-amerikanisch- türkischen Krieg gegen die Kurden"

von Kemalist (dogz_bite@hotmail.de)


Zuerst möchte ich erwähnen, das ich in Sachen Religion ohne Bekenntnis bin. Jetzt wird sich zeigen, wer wen für einen "ungläubigen" hält, nur weil dieser nicht an das selbe glaubt wie er selbst. Ausserdem beweist Herr Ares Med, das er weder Ahnung vom Islam, noch vom Christentum hat. Nach dessen Auffassung wäre es also so, das jeder Muslim sowohl von Weihnachten, als auch vom heiligen Jesus nichts hält. Tatsache ist jedoch, das Jesus im Islam zwar nicht als Gott gesehen wird, aber als Prophet. Somit stimmt das so, wie Sie es darstellen nicht, da Jesus in beiden Religionen ein Heiliger ist und diese Religionen bei genauerem Hinsehen sehr viele Paralelen aufweisen.
Richtig, in der "Demokratie" geht die Staatsgewalt vom Volke aus! Tatsache ist aber, das nicht die Meinung jedes Einzelnen zu beachten ist, sondern die der absoluten Mehrheit, sprich die Mehrheit des gesamten Volkes! Ausserdem gibt es auf der Welt weder eine reine Demokratie, noch Meinungsfreiheit und auch keine Religionsfreiheit. Das sind alles alles tolle "Demokratien", wie z.B. in den USA (dem Mutterland der "Demokratischen Freiheit"), wo das Lied einer Künstlerin Namens Pink verboten wird, weil es die Wahrheit über die politische Unfähigkeit des US- Präsidenten zum Ausdruck bringt, oder die Religionsfreiheit in Deutschland, wo die Minaretts, also die "Moscheentürme" nicht höher sein dürfen als Kirchtürme. Dazu kommt auch der Versuch der EU- Politik, Parteien zu verbieten, dessen Ansichten den "Volksparteien" nicht in den Kram passen. Soviel zur Meinungsfreiheit.
Um zum Thema zurück zu kommen, niemand soll vergessen, das Kurden und Türken gemeinsam gegen die Besatzungstruppen und für die heutigen Grenzen der Türkei Seite an Seite nach dem 1.WK gekämpft haben. Es gibt sehr viele Kurden, die sich zum türkischen Staat bekennen und auch viele, die es sehr weit bringen. Sei es in Politik (z.B. Turgut Özal, ehemals Ministerpräsident der Türkei und kurdischstämmig) oder sei´s die Wirtschaft, wo viele Firmenbesitzer auch kurdischstämmig sind.
Das die PKK die Meinung der in der Türkei lebenden Kurden in der Gesamtheit vertritt ist doch absurd! Das beweisen allein die Parlamentswahlen dieses Jahres, wo Prokurdische Parteien ihre Stimmgeber an die "Konservativen" verloren haben und nur durch das Antreten als "Unabhängige" Abgeordnete die 10% Hürde umgehen und in die Nationalversammlung einziehen konnten.
Nun zu dem, der sich Mensch nennt. Ich denke, das Sie weder einschätzen können wie es um meinen Intelekt steht, noch ob ich ein Faschist bin oder nicht. Wenn jemand in Ihren Augen ein Faschist ist, nur weil er sein Land, seine Kultur und seine Tradition wahrt, dann meinen Sie wohl jeden, der in seinem Leserbrief über einen eigenen Staat spricht, jeden der sich mit einer Rasse identifiziert, jeden der sagt: "ich bin Deutscher, Araber, Europäer", oder sonstiges?!?! Über Jahrhunderte haben Kurden und Türken auf Anatolischem Gebiet zusammen gelebt und tun dies immer noch! In Deutschland leben auch Bayern und Sachsen zusammen auch Franken gibt es da... auch in Belgien Leben Franzosen und Flamen zusammen. Die USA ist ein purer Einwandererstaat, da sind auch alle Stolz auf ihre Fahne.
Wenn Sie Objektiv wären, würden Sie merken, das die PKK meinen kurdischen Mitbürgern mehr schadet als vorteile bringt! Durch ständige Anschläge und Überfälle bringen Sie die Wirtschaft im türkischen Osten zum erliegen, verschrecken Investoren die Ihr Geld dort anlegen wollen und somit den Wohlstand dort einkehren lassen würden. All dies wird jedoch von der PKK, die hier wieder einmal die Unwissenheit ihrer Anhänger bewiesen hat, im Keim erstickt.
Die in manchen Leserbriefen hervorgehobene Entschlossenheit, gegen den türkischen Staat vorzugehen beweist, das der Agressor nicht wie in diesm Bericht dargestellt die Türkei ist, sondern die PKK und ihre Anhänger die sich weigern die Waffen nieder zu legen.

Leserbrief vom 2007-12-25 zum Artikel "Gegen den us-amerikanisch- türkischen Krieg gegen die Kurden"

von TR1923 (6aus49@gmail.de)


Man sieht aus dem Artikel wie stark die europäische Meinungsmache gegen die Türkei eingestellt ist. Der Grund ist nicht dass man sich der kurdischen Sache annimmt, sondern vielmehr, dass man durch Aufzeigen vermeintlicher Schwächen der Türkei einen EU-Beitritt torpedieren möchte. Des weiteren ist von den allgemeinen Phrasen der Menschenrechtsverletzungen der Türkei nichts weiter zu halten als die Propagandajammerei der PKK Leute in Europa, die sich ihren Aufenthalt durch Asly erschlichen haben und dasselbige meinstens durch Drogenhandel und organisierte Kriminalität finanzieren. Nicht genug damit, bilden diese Asylbetrüger die Finanzierungsgrundlage für die Anschläge auf unschuldige Menschen in der Türkei, siehe u.a. Anschläge in Ankara, Antalya etc.. Menschenhandel, Erpressung und Schutzgeld bilden das Fundament für den sog. Freiheitskampf in "Kürdistanistan". Alles auf Kosten der Deutschen Bürger. Diese werden fallen gerne auf die Phrasen vom Freiheitskampf und Unterdrückung aus Unwissenheit und Desinformation rein. Fakt ist doch, dass die PKK und ihre Anhänger für einen Betonstalinismus stehen der um Hundert Jahre zurück ist und lediglich dazu dient, dem gottähnlichen Führer Öcalan die Macht zu erhalten. Das kurdischen Volk wird nicht von den Türken maltretiert, sondern von der PKK, die sich anmasst für die Kurden zu agieren. Die Kurden müssen endlich aus ihrer bequemen Opferrolle herauskommen und sich der PKK entledigen. Natürlich wird es in diesem Fall schwer mit dem Finger auf die Türken zu zeigen , weil dann die Proganda und Lüge sich selbst entlarven würde. Aber es wäre der erste Schritt erwachsen zu werden. Die Türkei kann und muss sich gegen jeden Terror wehren. Sie hat das Recht dazu und dieses Recht wird und muss sie durchsetzen. Die Türkei ist ein starkes Land mit einer glorreichen Geschichte, wo sie schon mit viel stärkeren Gegnern zu tun hatte. Damals nannte man sie Eskiya. Heute ist es die PKK. Ein qualitativer Unterschied besteht jedoch nicht.

Leserbrief vom 2007-12-25 zum Artikel "Gegen den us-amerikanisch- türkischen Krieg gegen die Kurden"

von Bekir A. (bekir55@online.de)


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich muss doch immer wieder mit erstaunen feststellen das es soviele in Deutscland lebende Menschen gibt deren Allgemeinwissen mit 5-6 zu benoten wäre. Der Beitrag von Kemalist trifft 100% den Tatsachen zu, während alle anderen, ganz voran natürlich der des unter dem Deckmantel eines Jornalisten und ebenso eines Terrorverherrlichenden und Verhetzung gegen das türkische Volk bekennenden Menschen aus dem Propagandamaterial des PKK stammen. Oder glauben Sie etwa, daß die Schärler der Terrororganisation und Frauen und Kindermörder die Grundlage ihres Einkommens in Deutschland und Europa gefährden würden. Europa und Deutschland ist die Einnahmequelle Nr. 1 in Sachen Schutzgeld und Absatzmarkt für Heroin für die PKK.

Leserbrief vom 2007-12-25 zum Artikel "Gegen den us-amerikanisch- türkischen Krieg gegen die Kurden"

von Ares Med (aresmed@web.de)


Ah ja Herr Karadeniz, Sie sollten nicht vergessen, in der Demokratie geht die Staatsgewalt vom Volke aus, d.h. nur wenn das Volk die Staatsgrenzen anerkennt sind diese völkerrechtlich anzuerkennen, Sie merken völkerrechtlich, d.h. also nicht nur das türkische Volk, also auch das kurdische Volk muss diese Grenzen anerkennen, aber wir haben diese Grenzen nie anerkannt. Sonst würde sich die Türkei, Iran und Syrien nicht seit 1923, also seit Gründung dieser Staaten mit den Kurden im Krieg befinden. Daher Herr Karadeniz ist nicht nur die türkische Armee sondern auch die übrigen genannten Armeen dieser Staaten Besatzungsmächte in Kurdistan. Sie sollten froh sein, dass Sie in einem demokratischen Staat wie Deutschland leben, sonst wären Ihre kritischen Äußerungen gar nicht erst veröffentlicht worden, denn in türkischen Zeitungen ist das so üblich, dass man kritische Äußerungen gar nicht veröffentlicht.

Leserbrief vom 2007-12-25 zum Artikel "Gegen den us-amerikanisch- türkischen Krieg gegen die Kurden"

von Ares Med (aresmed@web.de)


Zunächst möchte ich mich zu dem Leser Karadeniz äüßern. Sie bezeichnen Herr Schneider als einen Lügner. Dabei belügen Sie ihn aber, wenn Sie ihm ein fröhliches Fest wünschen. Ist es denn nicht so, dass die meisten Türken Andersgläubige als Ungläubige betrachten. Ist es denn nicht so, dass Sie nicht nur Weihnachten sondern alles christliche verachten. Ist es denn nicht so, dass sogar Ihr Wunsch wieder nur Heuchelei ist, um positiv zu punkten. Naja soviel mal zu Ehrlichkeit.
Zudem Herr Karadeniz hier ist nicht Türkei. Hier dürfen die Menschen schreiben, was Sie denken ,solange es nicht die demokratischen Grundsätze verletzt, ohne dabei als Lügner beschimpft zu werden.
Nun zu Ihren Äußerungen, dass sich dieser Krieg nicht gegen das kurdische Volk richtet. Ist es denn nicht so, dass die Türkei immer mit den Säbeln rasselt, sobald es heißt, dass es ein Referendum um Kirkuk stattfinden wird. Mischt sich denn die Türkei damit nicht in irakische Angelegenheiten ein. Richtet sich den dieses Säbelrasseln dann nicht gegen das kurdische Volk.
Wollen Sie etwa auch bestreiten, dass die Kurden bislang nicht ihre Sprache sprechen, Kultur ausleben oder sich nicht Kurden nennen durften. Ist es denn nicht so, dass auf kurdsichen Bergen rassistische Äußerungen geschrieben stehen, wie "Ne mutlu Türküm diyene", d.h. " Glücklich ist der, der sich Türke nennt". Was ist dann mit dem, der sich Kurde oder deutscher nennt, ist er dann unglücklich in Ihren Augen.
Die 37.000 Opfer schreiben Sie der PKK zu. Eine logische Frage: " Wieso soll die PKK Menschen töten, die ihnen Essen, Unterschlupf und Kämpfer gewährt"? Natürlich werden sie mit ihrer türkischen Ehrlichkeit dies bestreiten. Dann frage ich mich wieso die EU Anforderungen an die Türkei stellt, wenn in der Türkei alles in Ordnung ist, denn wirtschaftlich steht die Türkei ja mittlerweile gar nicht schlecht da, also müssen es ja wohl logisch gedacht andere Probleme sein. Oder was halten sie davon, dass armenische Journalisten wie Hrant Dink mitten auf der Straße erschossen werden und mit seinem Mörder ihn verhaftende Polizisten Fotos als Erinnerung schießen. Sie mit ihrer türkischen Selbstherrlichkeit sollten bedacht handeln, bevor sie andere Menschen ihnen eigene Eigenschaften zuschreiben. Ich hoffe nicht, dass die EU die Türkei so wie sie jetzt ist in die EU aufnimmt, denn das wäre eine Beleidigung für die Demokratie.
Herr Schneyder ich bedanke mich im Namen des kurdischen Volkes für diesen Artikel und kann nur sagen, dass der Staatsterror ausgehend von Türkei, USA und anderen EU Staaten aufhören und Unterstützung für einen kurdischen Staat gewährleistet werden sollte. Denn die ganze Welt soll wissen wir Kurden werden mit unserem Kampf nicht aufhören, bis unser Land Kurdistan frei ist. Wir sind keine Islamisten oder Kemalisten, die andere Menschen bestimmen wollen, wir sind Menschen, die sich selbst bestimmen wollen. Wir kämpfen um unser Selbstbestimmungsrecht und um nichts anderes. Wie Zarathustra schon einmal sagte: " Der größte Terror ist der Staatsterror".
Biji Kurd u Kurditan. Her biji azadiya demokrat.
Es leben die Kurden und Kurdistan. Es lebe die demokratische Freiheit.
Denn die Freiheit des einen hört dort auf, wo die Freiheit des anderen beginnt.
Ich wünsche Ihnen und allen Christen ehrlich vom ganzen Herzen ein frohes Fest. Und allen demokratischen Menschen ein gutes, frohes und gesundes neues Jahr.

Leserbrief vom 2007-12-24 zum Artikel "Gegen den us-amerikanisch- türkischen Krieg gegen die Kurden"

von kurden


das, was die türken im nordirak machen, ist nix anderes außer terrorismus. Kurden wurden und werden immer noch in der türkei gefoltert und umgebracht. die kurden und die pkk sollte man niemals mit basken und der eta vergleichen.

Leserbrief vom 2007-12-24 zum Artikel "Gegen den us-amerikanisch- türkischen Krieg gegen die Kurden"

von pkk terrororganisation? (ep@msn.com)


Die PKK ist kein Terrororganisation.
Terror macht die türkische Regierung, sonst niemand.

Leserbrief vom 2007-12-24 zum Artikel "Gegen den us-amerikanisch- türkischen Krieg gegen die Kurden"

von Mensch (xalikan@gmail.com)


In dieser Welt habe ich jede Art der Faschisten begegnet ... in Deutschland, in Frankreich, in der Schweiz, in Holland. Aber keine davon waren wie Türken dumm. Für sie ist das Allerwichtigste ihr Türkentum. Sie haben Kurden, Deutsche, Griechen, Bulgaren, Armenier, Perser, Araber, Christen, Juden alle zum Feind.
Sie haben soviele Armenier, Kurden, Christen, Yeziden, Griechen getötet. Wieso? Weil sie sein wollen wie sie sind. Pardon! Weil Sie kein Türke sind.
Mein Gott! Was für eine Nation sind Sie? Dieser Kemalist hat geschrieben: "Mit Ihrem PKK nahem Bericht tragen Sie somit Ihren Teil zur Förderung des Terrorismus und zur Vergiftung der Europäischen Jugend mit Heroin bei."
Deine Regierung hat dieser Krieg mit Heroin geführt. 1990-1997 hat Tansu Ciller soviel Heroin nach Europa geschmugelt, dass der Betrag 10 mal so hoch war wie die ganze Einnahmen des Landes.
Such mal bei Google "Tansu Ciller". Dann wirst du sehen, was ich meine.
Ich wünsche euch allen fröhliche Weihnachten!

Leserbrief vom 2007-12-24 zum Artikel "Gegen den us-amerikanisch- türkischen Krieg gegen die Kurden"

von Kurde


Fakt ist, die Türkei führt keinen Verteidigungskrieg gegen die Freiheitskämpfer der PKK, sondern einen Angriffskrieg gegen das kurdische Volk. Die PKK und somit auch das kurdische Volk haben und tuen Dies auch immer noch, der türkischen Regierung mehrmals eine diplomatische Lösung des Konflikts angeboten und auch immer wieder einen Waffenstillstand ausgerufen. Die Türkei hat aber immer wieder nur mit Waffengewalt und Repressalien gegen das kurdische Volk geantwortet.
Ich frage mich, wenn die Türkei wirklich daran interessiert ist die PKK-Frage und somit auch die Kurdenfrage zu lösen, warum sie dann nicht vorerst das Problem im eigenen Land angeht. Die PKK führt immer noch Einheiten in Nordkurdistan (Türkei), jedoch scheint dies die türkische Regierung wenig zu interessieren. Dies zeigt u.a., dass die Türkei (vorerst) gar nicht daran interessiert ist die PKK-Frage zu lösen. Es liegt doch klar auf der Hand, dass die Türkei es nicht sehen kann, dass die Kurden in Südkurdistan (Nordirak) eine eigene Souveränität aufgebaut haben und immer stärker werden. Denn während im Süden des Iraks Chaos herrscht, boomt der Norden in jeglicher Hinsicht und damit ist nicht nur die Wirtschaflichkeit gemeint. In diesem Zusammenhang sollte noch auf das bevorstehende Referendum um die Stadt Kerkuk gesprochen werden. Im kommenden Jahr soll eine Volksabstimmung darüber entscheiden, ob die erdölreiche Stadt dem kurdischen Autonomiegebiet angeeignet werden soll. Dies ist ein großer Dorn im Auge der Türkei, denn sollte es so kommen, so würden die Kurden von einem Augenblick auf den Anderen dermaßen wirtschaftliche und politische Macht erlangen wie schon lange nicht mehr. Das Selbstbestimmungrecht und der Ruf nach Unabhängigkeit würden automatisch stärker werden.
Die ganze Welt soll wissen, dass die Besatzer Kurdistans (Türkei, Irak, Iran, Syrien) es niemals schaffen werden das kurdische Volk auszulöschen. Wir sind ein Volk von unglaublicher Kultur und Tradition, dass schon seit Jahrstausenden in Kurdistan (Mesopotamien) ansäßig ist. Wir sind die Nachfahren Noah’s und Abraham’s und Saladin’s. Wir sind das Neolithikum. Das kurdische Volk blutet schon seit Jahrtausenden und wir sind immer noch bereit dafür mit allen Mitteln unsere Rechte durchzusetzen. Der Kampf geht nicht von uns aus, sondern wie bereits angesprochen vom Terror der Türkei, des Iraks, des Irans und Syriens. Wir halten weiterhin an einer diplomatischen Lösung des Konflikts fest, werden uns aber nicht scheuen uns im Falle eines Angriffskrieges zu verteidigen.
In diesem Sinne Her Biji Kurdistan
P.S.: Kerkuk ist und bleibt Kurdistan

Leserbrief vom 2007-12-24 zum Artikel "Gegen den us-amerikanisch- türkischen Krieg gegen die Kurden"

von Der Gerechte (evinndar80@yahoo.de)


Lieber Herr Schneyder,
ich würde am liebsten aufstehen und für sie Beifall klatschen. Eine absolut gelungener und treffender Beitrag. Sowas liest man in der heutigen Zeit selten, ich musste schon den Text 2 mal lesen eher ich es geglaubt habe, das es doch noch Mutige gibt, die sowas schreiben.
Nochmal verbeuge ich mich vor ihrer Meinung.
Nicht die PKK sind die Terroristen sondern die USA und vor allem die barbarische Türkei.
Die USA nimmt sich das Recht von 7000 km Entfernung über Tod und Recht eines Menschen zu entscheiden, das ist Terrorismus, von der Türkei und ihrer Barbarei erwartet man nichts anderes.
Und deswegen sollten die Menschen froh sein, das es Menschen und Organisationen wie die PKK gibt, die sich das nicht bieten lässt.
Wenn die PKK Terroristen wären, dann hätten sie in der USA Bombenanschläge verübt oder auch in Deutschland, aber sie greifen nur den Feind an, denn Recht dazu hätten sie Deutschland und USA anzugreifen. Warum darf Deutschland die Kurden töten aber die Kurden die deutschen Politiker nicht?
Willkommen in dieser verlogenen Welt!

Leserbrief vom 2007-12-24 zum Artikel "Gegen den us-amerikanisch- türkischen Krieg gegen die Kurden"

von Kemalist (dogz_bite@hotmail.de)


Lieber Herr möchtegern- Journalist,
wenn Sie auch nur das geringste Wissen über die Lage im Konflikt zwischen der Türkei und den Terroristen der PKK aufweisen könnten, würden Sie Ihren Lesern mehr Wahrheit und Tatsachen vermitteln können!
Sowohl die Türkei, als auch die USA und die EU erkennen die PKK als Terroristische Organisation an. Wie können Sie es Wagen, einen Teil eines Völkerrechtlich anerkannten Staates als besetztes Gebiet zu Bezeichnen? Waren die verrückten der RAF etwa auch Freiheitskämpfer? Dann würden Sie wohl auch die ETA unterstützen ein Baskenland in Spanien (mitten in der Europäischen Union) zu gründen?
Als ob Ihre herausstechenden Symphatien für der Terror nicht genug wären, betreiben Sie auch noch Volksverhetzung. Jeder, der in dieser Sache ein fundiertes Wissen aufweist, weiß das sich die der Konflikt nur gegen die PKK richtet! Nicht gegen die in der Türkei lebenden Kurden und genau so wenig gegen die im Irak lebenden Kurden! Falls Sie es nicht wissen, beziehen die irakischen Kurden mehr als 80% ihrer Energielieferungen, als auch ihrer lebensnotwendigen Güter aus der Türkei. Des Weiteren hätten Sie Aufnahmen der angeblich zerstörten Schulen und Krankenhäuser veröffentlichen sollen, was gar nicht möglich wär, da es keine gibt. Fraglich ist, warum die Nordirakische Autonomieregierung keine Zivilen Opfer beklagt, falls so etwas passiert sein soll?
Noch würden Sie wissen, das die von Ihnen erwähnten 37000 Opfer Menschen waren, die durch Terroristische Anschläge der Pkk ums Leben gekommen sind. Diese Terrororganisation lebt, ausser von so unwissenden Unterstüzern wie Sie es sind, aus dem Heroinhandel nach Europa.
Mit Ihrem PKK nahem Bericht tragen Sie somit Ihren Teil zur Förderung des Terrorismus und zur vergiftung der Europäischen Jugend mit Heroin bei.
Falls Sie ein solches Thema für einen Bericht nehmen wollen, sollten Sie sich erst über Tatsachen informieren und und nicht nur die Meinung und Lügen von Ihrem bekanntenkreis vertreten!
Wenn der Weltexpress auch nur das geringste Interesse daran hat, seine Leser Wahrheitsgemäß zu informieren, verpflichtet er sich diesen Leserbrief zu veröffentlichen.
Vielen Dank im Voraus und ein fröhliches Fest,
Yildiray Karadeniz

Leserbrief vom 2007-12-20 zum Artikel "Wie man das Grab des Kindkönigs fand"

von Dr.M.Füller (prof.fueller@t-online.de)


Sehr geehrte Redaktion!
Ich beglückwünsche Sie zu Ihrer Serie "Tutanchamun" und damit auch zu Ihrer Autorin. Das ist ja unglaublich, in welcher Vielfalt und mit wie vielen originellen Ideen Claudia Schulmerich an diese Ausstellung herangeht. Ob sie weiß, ob die angekündigte Ausstellung in Wien identisch ist?
Leider hatte ich lange den Weltexpress nicht gelesen, will mich bessern und in den nächsten Tagen das Versäumte nachholen. Da habe ich doch etwas von Qumran gesehen und den Terrakottakriegern auch. Hochachtung.
Ihr M. Füller

Leserbrief vom 2007-12-09 zum Artikel "1. FC Nürnberg – Cool bleiben beim Club: Hans Meyer, der brodelnde Philosoph"

von dimi (dimi63@freenet.de)


teofanis gekas spielt leider nicht beim club müsst ihr verbessern.charisteas heisst mit vornamen angelos

Leserbrief vom 2007-12-03 zum Artikel "Tages Arbeit! Abends Gäste! "

von M. Wert


Verehrte Redaktion!
Sie mausern sich ja zur Ballberichterstattung, bzw. Ihre Autorinnen Anna von Stillmark und Claudia Schubert zu Berichterstatterinnen über Bälle jeder Art. Oder doch immer derselben? Was die zahlenden Gäste angeht? Denn wer kann diese Preise bezahlen? Ich nicht! Und selbst wenn ich das Geld hätte, wüßte ich noch nicht, ob ich es dafür ausgeben wollte. Aber nicht dieses wollte ich weitergeben, sondern zugeben, daß ich diese Ballberichte gar zu gerne lese, weil sie intelligent geschrieben sind und weder die Reichen und Schönen oder Nichtschönen, wie Sie schreiben, hofieren,sondern stattdessen mir, der ich das nicht kenne, vermitteln, was auf so einem Ball alles abläuft. Da ich ein Uhrenfreak bin, habe ich mir gleich den angesprochenen Katalog der Firma Sinn besorgt und werde das auch mit Montblanc tun. Na, und bei den Wohlfühlsesseln warte ich auf den detaillierten Bericht und meine Frau auf den über die Modemacherin.
Sie sehen, wir lesen gründlich und was ich nun wirklich sagen wollte, ist, daß diese Berichte einfach so vielseitig sind. Das macht Spaß. Die Bunte nicht. Und die Hofberichterstattung in der Bild auch nicht!
Wir warten auf mehr. Die Ballsaison hat ja erst begonnen.
Sehr freundlich
Ihre Werts

Leserbrief vom 2007-11-30 zum Artikel "Oben schwimmen statt Baden gehen – Der Karlsruher SC spielt eine erstaunliche Saison"

von Steff


Sagen wir mal: Mittelmäßig ist die einst beste Liga der Welt, wenn man sie im Reich der besten Ligen dieser Welt mit den anderen vergleicht. Aber ist die spanische, die italienische, die englische Liga so viel besser? Klar, besser sind viele Mannschaften, die dort kicken.
Wenn man die Relationen richtig setzt, dann stimmt`s mit Ihrer Einschätzung, Herr Gensheimer, wieder. Erfrischend ist auch der Fußball, den Werder mit Diego & Co spielt, wenn nicht, wie so häufig in letzter Zeit, die Top-Leute lädiert sind.
Aber zurück zum KSC: der noch einen schweren Weg vor sich haben wird, denn bei so viel "Mittelmäßigkeit" kann eine mittelmäßige Mannschaft in einer mittelmäßigen Liga auch ganz schnell nach unten rutschen.

Leserbrief vom 2007-11-30 zum Artikel "Tue Gutes und sprich darüber"

von Heiner Zech


Sehr geehrte Frau Schubert!
Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Mir hat Ihre informative und auch wohlwollende, doch ebenfalls kritische Stellungnahme zu den Journalistenpreisen sehr gut gefallen. Diese Sucht der Deutschen, alles auf Englisch auszudrücken, ist mehr als provinziell. Genauso bedenklich ist die Rolle der Frauen in Wirtschaft und Banken. Da ist man woanders sehr viel weiter.
Ich werde jetzt öfter nach Ihren Beiträgen schauen.
Hochachtungsvoll Heiner Zech

Leserbrief vom 2007-11-30 zum Artikel "Schön, alt und geheimnisvoll: christliche Schätze aus Äthiopien"

von Heinz Holler


Ach, wie habe ich mich gefreut, etwas Neues zu lernen, was in unserem Kulturkreis absolut nicht gängig ist. Ich bin, sehr verehrte Redaktion und Autorin, über die Qualität Ihrer Kulturberichterstattung mehr als überrascht und gratuliere Ihnen. Weiter so!
Gruss von Heinz Holler

Leserbrief vom 2007-11-29 zum Artikel "Roberto Litvachkes über Günther Plüschow "

von Gerhard H. Ehlers (Fk-Gunther-Plueschow@web.de)


... bleibt die Frage, ob Herr Kroll Lürssen diesen Text geschrieben hat, BEVOR oder NACHDEM er erfahren hat, daß ich den deutschen Text von Roberto Litvachkes nicht einmal Korrektur gelesen habe, und mein Name offenbar in der Eile nicht entfernt wurde.

Leserbrief vom 2007-11-22 zum Artikel "Roberto Litvachkes über Günther Plüschow "

von Paul-Hinrich Kroll Lürssen (paul.kroll@t-online.de)


Alles klar, Herr Ehlers: Sie haben die deutsche Übersetzung des Litvachke - Buches "Gunther Plüschow. Una vida de sueños, aventuras y desafios por un amor imposible: La Patagonia" ja nur korrektur gelesen. Für mich dennoch unverständlich: Wie konnten Sie nur so viele Fehler zulassen?"

Leserbrief vom 2007-11-20 zum Artikel "Roberto Litvachkes über Günther Plüschow "

von Gerhard H. Ehlers (FK-Gunther-Plueschow@web.de)


... bleibt die Frage, ob Herr Kroll Lürssen diesen Text geschrieben hat, BEVOR, oder NACHDEM er erfahren hat, daß ich den Text von Roberto Litvachkes nicht übersetzt habe.

Leserbrief vom 2007-11-17 zum Artikel "Das belanglose Ableben des Willy Loman"

von Frauke Meining (frau@gmx.com)


Hallo, ich bin nur durch Zufall auf Ihre Leserbriefe gekommen und deshalb über die Leserbriefe an den Artikel. Zur Aufführung, die ich nicht kenne, kann ich nichts sagen. Aber die Einleitung, die ich als männergeschädigte Frau inhaltlich teile, hat nur leider überhaupt nichts mit Willy Loman zu tun. Das ist ja peinlich, wie daneben das ist. Das Stück wurde geschrieben, um im amerikanischen Kapitalismus die Folgen des Kapitalismus an ganz normalen Leuten vorzuexerzieren. Heute tut alle Welt so, als ob es nur um Psyche ginge. Die Leute sollten mehr Brecht lesen und die Autorin auch. Auch wenn der ein absoluter Macho war. "Um Arthur Millers Stück ist es nicht wirklich schade", schreibt die Autorin. Doch und das gleich doppelt. Soll doch die Autorin mehr lesen, statt ins Theater zu gehen zu Stücken, die sie nicht kennt. Frauke Meining

Leserbrief vom 2007-11-14 zum Artikel "“Bienvenue à l’Angleterre “ und “Waterloo Sunset”"

von karin kulak (kakulak@gmx.net)


Genau, ich komme gerade nach Hause und lese das. Das war einfach toll auf dem Bahnhof. Ich erkenne die Engländer kaum wieder. Toll, das so etwas in deutschen Zeitungen steht. Danke. KK

Leserbrief vom 2007-11-14 zum Artikel "Der erste Kriegsdienstverweigerer wurde zum Heiligen erklärt"

von Martin Jankowski (martin.jankowski@berlin.de)


Vielen Dank,
ein sehr schöner Artikel zum Martinstag, der einiges auch für mich Neues enthält (der ich meinte, schon viel über meinen Namenspatron zu wissen)... Eine kleine Ergänzung - und eine Antwort auf die Frage am Schluss des Artikels:
Luther wurde an einem 11.11., also am Martinstag, geboren und erhielt darum den Vornamen Martin - und weil der spätere Reformator ja eigentlich Katholik war, feiern bis heute auch die Evangelischen (die es sonst nicht so mit der Heiligenverehrung haben) dieses Fest.
Und der Weckenmann (dieses traditionelle Weißgebäck zum Martinstag) trug ursprünglich eigentlich einen Bischofsstab (mit der typischen eingerollten Spriale am oberen Ende) in der Hand! Das hat sich aber im Laufe der Jahrhunderte zu einer Tabakspfeife umgewandelt - vermutlich haben da die Bäckergesellen beim Teigformen in dieser feuchtfröhlichen Zeit (aus dem Abgabentag an Martini ist ja nicht zufällig auch Karnevalsanfang geworden) öfters nicht ganz korrekt gearbeitet...
Martin Jankowski, Berlin

Leserbrief vom 2007-11-13 zum Artikel "Mehr als ein Hauch von Ewigkeit in Qumran"

von Peter Graw (peter.graw@bluewin.ch)


Sehr geehrte Frau Schulmerich,
Qumran hat schon einen ganz besonderen, geheimnisvollen Klang und wie Sie sagen `einen Hauch von Ewigkeit`. Viele haben von diesen aufregenden Funden gehört aber Genaueres ist einem nicht gegenwärtig. So ging es mir auch. Deshalb war ich froh von Ihnen so sachkompetent aber spannend und leicht nachvollziehbar in diesen komplexen Sachverhalt eingeführt zu werden. Wie wir Leser/Leserin, dann im Teil 3 und 4 erfahren ist es eben sehr wichtig die Dinge genau zu referieren, den historischen Kontext aufzuzeigen und keinen Spekulationen Vorschub zu leisten. Und diese stehen offensichtlich in reicher Blüte und werden dann allerdings gefährlich, wenn [diese] nicht als Fiktion, sondern als Wahrheit verkauft [werden.] Aber offensichtlich zahlt es sich bei einigen aus!
Danke für den klaren Weg durch das Wirrwarr an Deutungen, Behauptungen und Auslegungen, die sich um Qumran ranken und auch für den reichen Schatz an weiterführender Literatur.

Leserbrief vom 2007-11-13 zum Artikel "Das belanglose Ableben des Willy Loman"

von


Welch unsäglicher Artikel, der einzig vom Unverständnis seiner Autorin für einen Klassiker der amerikanischen Literatur zeugt. Die Qualität der Aufführung mag streitbar gewesen sein - wenn jedoch der Rezensentin schon jegliches Gespühr für die Ansprüche der Vorlage fehlen, dann kann ein Artikel nicht mal streitbar sein - sondern einfach nur schlecht.

Leserbrief vom 2007-10-24 zum Artikel "Niederrheinisches Verkehrsstau-Derby"

von Amonn (GUNTER.AMONN@T-SYSTEMS.COM)


Hallo Herr Geil,
netter Bericht, aber die Pointe fehlt! Denn leider setzt sich das Verkehrschaos in Gladbach nach dem Spiel gesteigert fort. Auf Grund einer katastrophalen Planung (trotz Neubaus auf der "grünen Wiese") entsteht bei der Abfahrt immer ein noch größeres Chaos als bei der Anfahrt. Im konkreten Fall hieß das für mich: Parken auf P4 direkt am Stadion, und zwar frühzeitig um 18:00 Uhr. Nach Spielende kompletter Stillstand auf diesem Parkplatz, d.h. Spielende 22:07 Uhr, Verlassen des Parkplatzes 23:57!!! Auf der Rückfahrt dann noch zwischen Kr. Jackerath und Bergheim 8km Stau. Somit hat die Rückfahrt für mich statt 55 min 3.5 Std gedauert. Und leider ist das bei ausverkauften Spielen, besonders bei Abendspielen wo alle schnell und gleichzeitig nach Hause wollen, Standard (besuchen sie doch zur Info mal ein Boru